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Musik Britisches Metal-Denkmal: Judas Priest weiter in Form
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01:30 07.04.2016
Die beiden Judas-Priest-Gitarristen Richie Faulkner (l.) und Glenn Tipton am 1. August 2015 in Wacken. Quelle: Axel Heimken/dpa

Audio und Video — auf beiden Wegen feiert die britische Metal-Legende Judas Priest einen Auftritt, den sie im August 2015 auf dem Wacken Open Air absolvierte. „Battle Cry“ erscheint jetzt als Live-CD und auch als Konzertfilm. Die Show von Wacken zeigt die Band gut in Form: Sänger Rob Halford gewohnt theatralisch, Glenn Tipton und Richie Faulkner bilden ein bestens eingespieltes Gitarrenduo und Bassist Ian Hill und Drummer Scott Travis liefern das Rhythmusgerüst.

Schon etwas überraschend, dass es Judas Priest immer noch gibt, denn die Band ist bereits älteren Datums. Bereits im Jahr 1969 traten Judas Priest erstmals ins Rampenlicht, damals waren sie noch eher den Bluesrock zugeneigt. Mit der LP „British Steel“ setzte die Band im Jahr 1980 einen Meilenstein im Heavy Metal, ein weiterer Klassiker ist die 1990 erschienene CD „Painkiller“.

Dann aber kamen schwierige Zeiten für die Band. Der Auflösung im Jahr 1992 folgte eine Zeit der Verunsicherung. Erst 1997 kam es zur Wiedergründung von Judas Priest — dafür wurde allerdings Frontmann Rob Halford von Tim „Ripper“ Owens ersetzt, der zuvor Sänger in der Judas-Priest-Coverband British Steel gewesen war.

Ein Epigone ersetzt das Original — das war damals spektakulär. Ein Personalwechsel übrigens, der 2001 auch die Grundlage für den sehenswerten Musikfilm „Rock Star“ bildete, mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle.

2004 kehrte Rob Halford zurück in die Band. Judas Priest war wieder gut im Rennen, die CD-Veröffentlichungen wurden zwar spärlicher, doch das Denkmal steht. Das im Sommer 2014 erscheinene Album „Redeemer of Souls“ kletterte sogar auf Platz drei der deutschen Album-Charts. Diese CD bildete das Song-Gerüst für die letzte Tour von Judas Priest, neben den neuen Stücken gab‘s natürlich Klassiker wie „Breaking the Law“, „Metal Gods“ oder „Electric Eye“ zu hören. Eines von den insgesamt 130 Konzerten der letzten Tour, die Judas Priest durch 33 Länder führte, kann der Fan sich jetzt zu Gemüte führen. „Battle Cry“, als CD und DVD/Blu-ray, erschienen am 25. März

Von Thorsten Czarkowski

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