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Cris Cab macht sorglosen Sommer-Reggae

Musik Cris Cab macht sorglosen Sommer-Reggae

Mit seinem Lied „Liar Liar“ landete der 21-Jährige aus Miami einen Hit. Mal wieder hat Pharrell Williams seine Finger mit im Spiel.

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Heißt eigentlich Cristian Cabrerizo: Cris Cab.

Quelle: Agentur

Wasser und schnelle Autos, das gehört zu den Dingen, die Cristian Cabrerizo, aus Gründen der Griffigkeit zu Cris Cab abgekürzt, sehr zu schätzen weiß. „Ich fahre gerne zügig“, sagt der in Miami Beach geborene und lebende Cris mit einem Lächeln und betont sofort, bei dem berüchtigten Autorennen, das Justin Bieber neulich in Miami zum polizeilichen Verhängnis wurde, nicht mal in der Nähe gewesen zu sein. „Ich bin auch schon tausend Mal zu schnell gefahren, aber ich habe mich nie erwischen lassen. Der Dödel hätte sich halt cleverer anstellen müssen.“ Noch flotter als Cris selbst ist zur Zeit sein erster Hit „Liar Liar“ unterwegs. Innerhalb weniger Wochen setzte sich der leichtfüßige Sommersong, der stilistisch zwischen Reggae, Pop und Soul einzuordnen ist, auf vordere Chartplatzierungen in halb Europa, und da der wirkliche Sommer ja erst noch bevorsteht, scheint das Ende der Erfolgsfahnenstange noch nicht erreicht. „Schon cool“, sagt Cris, „dass so viele Leute den Song mögen. Ich freue mich einfach wie wahnsinnig.“

Neben seiner flockig-melodischen Unwiderstehlichkeit sprechen noch weitere Argumente für die Nummer. Das Schwarzweiß-Video ist auf künstlerisch-klassische Art erotisch und mit schönen Frauen bestückt, und dann hat auch noch ein Mann seine Fingerchen drin, der im Moment sowieso nichts falsch machen kann: Pharrell Williams. Zusammen mit Dallas Austin und Cris selbst hat Williams das Lied komponiert und produziert, auch im Video taucht er auf. „Pharrell ist mein Mentor und mein Freund. Fast alles, was mit Musik zu tun hat, habe ich von ihm gelernt.“ Über den Freund eines Freundes lernten sich der Junge und der Superstar kennen. „Ich gab Pharrell meine Musik, und er fand gut, was ich mache.“ Zunächst schrieben sie 2012 den Song „Good Girls (don‘t grow on Trees)“ zusammen, auch auf Cabs Albumdebüt „Where I belong“ arbeitete Tausendsassa Williams mit.

Cris Cab wuchs in privilegierten Verhältnissen auf. „Ich hatte bislang keine großen Sorgen im Leben, und meine Songs spiegeln meine unbeschwerte Art wider“, sagt er. So ist „Where I belong“ voll mit sorglosem Sonnenpop-Reggae. Die Lieder heißen „Paradise (on Earth)“ oder„The Sun is gonna rise again“ und hören sich so happy an wie die Songtitel vermuten lassen. Steffen Rüth

 



OZ

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