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Musik David Bowie rückt nachdenklich ins Rampenlicht
Nachrichten Kultur Musik David Bowie rückt nachdenklich ins Rampenlicht
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04:01 07.03.2013
Der britische Popmusiker David Bowie (66). Quelle: promo
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In dem begleitenden Schwarz-Weiß-Video erinnert der rätselhafte Superstar sich wehmütig an seine Zeit im West-Berlin der Siebziger Jahre. In der damaligen Mauerstadt wollte er dem überdrehten Leben als überlebensgroßer Rockstar zwischen Drogenwahnsinn und Paranoia entkommen.

Der überraschenden Comeback-Single „Where Are We Now“ lässt der heute 66-Jährige, von dem bislang 130 Millionen Alben verkauft wurden, mit „The Stars (Are Out Tonight)“ eine weitere Single folgen.

Diesmal ist es ein verträumter Rocksong, in dessen Video Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton neben Bowie spielt.

Vergangenen Freitag schloss sich ein weiterer PR-Coup an, in einer einmaligen Aktion stellte David Bowie sein neues Album „The Next Day“ als kostenlosen Stream bei iTunes ins Internet. Gelegenheit für seine Fans, am neuen Material zu schnuppern. Das Werk enthält vierzehn Songs in einer Länge zwischen drei und viereinhalb Minuten, die allesamt dem Genre Rock zuzuordnen sind. Experimente wie zur Zeit der Berlin-Trilogie gibt es nicht, stattdessen präsentiert Bowie seine sonore Stimme umgeben von Gitarre, Bass, Schlagzeug, Saxofon und Synthesizer. „Dancing Out In Space“ ist mit seinem hüpfenden Rhythmus ein Rückgriff auf sein Material der Achtziger, „Dirty Boys“ besitzt einen Hauch seines Titels „Golden Years“ von 1975. „(You Will) Set The World On Fire“ entpuppt sich als eingängiger Kracher, so temperamentvoll und optimistisch hat man den Briten schon seit Jahrzehnten nicht mehr gehört.

Viele Songs weisen eine melancholische Note auf, immer wieder widmet sich der Wahl-New Yorker der Vergänglichkeit des Lebens. „The Next Day“ zeigt einen gereiften Künstler, der den Schattenseiten des Lebens nicht ausweicht, sondern ihnen mit grübelnden Texten und prallem Rock trotzt. Henning Richter

OZ

Anfang März hat er sein Album „Change“ herausgebracht. Im April stellt der Berliner Sänger Finn Marten die Songs auf Konzerten in der Region vor. Am 17. April ist er in der Hamburger Prinzenbar (Kastanienallee 20) und am 18. April im Berliner Magnet-Club (Falckensteinstraße 48).

07.03.2013

Auf der Suche nach neuen musikalischen Erfahrungen, brechen die Mitglieder des Instrumental-Quartetts Quadro Nuevo erstmals auf zu orchestralen Ufern. Leidenschaftliche Tangos, betörende arabische Melodien, Weltmusik und Jazz — zusammen mit dem NDR Pops-Orchestra unter der Leitung von Enrique Ugarte präsentieren die vier auf „End Of The Rainbow“ fast schon verklungene Lieder, die es wert sind, hörend und idealerweise tanzend („La Cumparsita“) vor dem Vergessen bewahrt zu werden.

07.03.2013

Niall Mannion, besser bekannt als Mano Le Tough, ist der Mann, der derzeit House-DJs und -Produzenten weltweit inspiriert. Der Ire veröffentlichte 2009 seine erste EP und ist in international bekannten Clubs zu finden.

07.03.2013
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