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David Bowie rückt nachdenklich ins Rampenlicht

Keller David Bowie rückt nachdenklich ins Rampenlicht

Zehn Jahre lang hat er nichts von sich hören lassen. Aus heiterem Himmel veröffentlichte er vor ein paar Wochen dann seine Single „Where Are We Now“. Plötzlich ist David Bowie weltweit wieder in aller Munde.

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Der britische Popmusiker David Bowie (66).

Quelle: promo

In dem begleitenden Schwarz-Weiß-Video erinnert der rätselhafte Superstar sich wehmütig an seine Zeit im West-Berlin der Siebziger Jahre. In der damaligen Mauerstadt wollte er dem überdrehten Leben als überlebensgroßer Rockstar zwischen Drogenwahnsinn und Paranoia entkommen.

Der überraschenden Comeback-Single „Where Are We Now“ lässt der heute 66-Jährige, von dem bislang 130 Millionen Alben verkauft wurden, mit „The Stars (Are Out Tonight)“ eine weitere Single folgen.

Diesmal ist es ein verträumter Rocksong, in dessen Video Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton neben Bowie spielt.

Vergangenen Freitag schloss sich ein weiterer PR-Coup an, in einer einmaligen Aktion stellte David Bowie sein neues Album „The Next Day“ als kostenlosen Stream bei iTunes ins Internet. Gelegenheit für seine Fans, am neuen Material zu schnuppern. Das Werk enthält vierzehn Songs in einer Länge zwischen drei und viereinhalb Minuten, die allesamt dem Genre Rock zuzuordnen sind. Experimente wie zur Zeit der Berlin-Trilogie gibt es nicht, stattdessen präsentiert Bowie seine sonore Stimme umgeben von Gitarre, Bass, Schlagzeug, Saxofon und Synthesizer. „Dancing Out In Space“ ist mit seinem hüpfenden Rhythmus ein Rückgriff auf sein Material der Achtziger, „Dirty Boys“ besitzt einen Hauch seines Titels „Golden Years“ von 1975. „(You Will) Set The World On Fire“ entpuppt sich als eingängiger Kracher, so temperamentvoll und optimistisch hat man den Briten schon seit Jahrzehnten nicht mehr gehört.

Viele Songs weisen eine melancholische Note auf, immer wieder widmet sich der Wahl-New Yorker der Vergänglichkeit des Lebens. „The Next Day“ zeigt einen gereiften Künstler, der den Schattenseiten des Lebens nicht ausweicht, sondern ihnen mit grübelnden Texten und prallem Rock trotzt. Henning Richter

OZ

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