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Musik Die Affen, die nach Sonne klingen
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00:00 16.06.2016

Eine der verlässlichsten Regeln im Pop heißt: Sie kommen alle wieder, man muss nur lange genug warten. Jetzt sind also auch die Monkees zurück. Ein neues Album liegt zum 50. Geburtstag der 1966 aus der Taufe gehobenen US-Band vor. Es heißt „Good Times!“, ein Titel, der das Image der Gute-Laune-Band spiegelt. Vier Jahre später, 1971, hingen sie die Gitarren schon wieder an den Nagel. Da war die Hälfte der Originalbesetzung weg und die Fans hatten sich abgewandt.

Zur Band gehörten damals David „Davy“ Jones (Gitarre, Gesang), Michael Nesmith (Gitarre, Gesang), Peter Tork (Bass, Gesang) und Mickey Dolenz (Schlagzeug, Gesang). Außer David, der 2012 an einem Herzinfarkt starb, leben heute alle noch. Und selbst Davis ist auf „Good Times!“ zu hören mit dem potenziellen Diamond-Hit „Love to Love“. Längst ist die Aversion gegen die „künstliche Popgruppe“

(sie wurden bei ihrer Gründung gecastet) überwunden. Michael Nesmith war schließlich einer der Gründer des Musiksenders MTV, die Band hat längst ihren amtlichen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Und auf dem Album helfen Leute mit, die viel zu cool wären, einer uncoolen Band beizustehen: Paul Weller, einst Kopf von The Jam und The Style Council, und sein Protegé Noel Gallagher, Hauptsongschreiber und Gitarrist der ebenfalls so langsam reunionbedürftigen Oasis, dazu XTC-Frontmann Andy Partridge und Weezer-Chef Rivers Cuomo. All diese Leute stürzen mit dem Originaltrio in den Time Tunnel der Musik und lassen Lieder wie das beatlige „Our own World“ (vom Fountains-of-Wayne-Bassisten Adam Schlesinger, der das Album auch produziert hat) oder das folkige „Me & Magdalena“ (von Death Cab for Cutie-Sänger Ben Gibbard) hören. „Neo-Sixties“ nennt Peter Tork den Sound, und tatsächlich mutet die Platte an, als sei das führende Jahrzehnt der Pop- und Rockmusik bis heute nicht zu Ende gegangen. Matthias Halbig

OZ

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