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Diese 10 wollen zum ESC nach Stockholm

Köln Diese 10 wollen zum ESC nach Stockholm

Nachdem es Xavier Naidoo nicht wurde, rangeln nun zehn andere Interpreten beziehungsweise Bands um das deutsche Ticket zum Eurovision Song Contest (ESC) nach Schweden.

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Jamie-Lee Kriewitz ("The Voice of Germany") will nach Stockholm.

Quelle: Jens Kalaene

Köln. Nachdem es Xavier Naidoo nicht wurde, rangeln nun zehn andere Interpreten beziehungsweise Bands um das deutsche Ticket zum Eurovision Song Contest (ESC) nach Schweden. Das sind die Kandidaten und ihre Lieder:

Alex Diehl: Bayerischer Singer-Songwriter, der mit seinem Beitrag „Nur ein Lied“ in guter deutscher ESC-Friedenslied-Tradition steht - man erinnere sich an Nicole („Ein bisschen Frieden“). Diehl schrieb das Lied im Eindruck des Terrors von Paris. Auf Facebook war es ein Hit und per Online-Petition forderten Fans: Schickt Diehl zum ESC.

Avantasia: Rock-Projekt um den in Metal-Kreisen bekannten Musiker Tobias Sammet („Edguy“). Das Lied „Mystery Of A Blood Red Rose“ erinnert weniger an die finnischen ESC-Gewinner und Hardrocker von Lordi, eher an opulente Rock-Arien der 80er. Sammet spricht selbst von einem „Rock-Opern-Konzept“ und tourt bereits international.

Ella Endlich: Lässt die Schlager-Tradition beim ESC aufleben - in der gerade modernen Helene-Fischer-Variante. Mit „Küss mich, halt mich, lieb mich“ hatte sie 2009 einen kleinen Hit. Nun singt sie in „Adrenalin“: „Nimm mich mit, nimm mich mit, nach nirgendwo“ - und will damit nach Stockholm.

Gregorian: Mittelalter-Projekt des Hamburger Musikproduzenten Frank Peterson. bei dem die Sänger Mönchskutten tragen. Im Song „Masters Of Chant“ trifft gregorianischer Gesang auf Pop-Musik. Dürfte mit Blick auf den Stil sehr herausstechen und erinnert ein wenig an „Conquest of Paradise“, zu dem einst Henry Maske einzog. Die Mönche haben seit den 90ern etliche Platten veröffentlich und viele Cover-Versionen vertont.

Jamie-Lee Kriewitz: Die Schülerin aus der Nähe von Hannover hat bereits gute Erfahrungen mit Publikums-Abstimmungen gemacht - sie gewann die Show „The Voice of Germany“ von ProSiebenSat.1. Outfit und Show sind inspiriert vom asiatischen Manga-Stil, das Lied „Ghost“ war schon in den Charts und ist modern produzierter Pop.

Joco: Die Schwestern Josepha und Cosima Carl sind bislang eher Insidern bekannt. Sie machen mit dem Lied „Full Moon“ Indie-Pop der anspruchsvolleren Sorte. Die Schwestern aus Hamburg gelten als große Talente - ein Stipendium erlaubte es ihnen jüngst, ihr Album in die berühmten Abbey Road Studios in London einzuspielen.

Keøma: Die australische Sängerin Kat Frankie und der Kölner Rockmusiker Chris Klopfer machen mit „Protected“ elegischen Indie-Pop mit ein bisschen Wehmut. Die beiden haben erst kürzlich ihr ersten Album zusammen aufgenommen. Frankie könnte Fans von „Schulz & Böhmermann“ bekannt vorkommen - für die Show sang sie den Soundtrack.

Laura Pinski: Laura Pinski ist das Rückkehrticket von Ralph Siegel auf die deutsche ESC-Bühne. Ihr Lied „Under The Sun We Are One“ stammt aus der Feder des ewigen ESC-Komponisten. Pinski selbst wurde als Finalistin der RTL-Show „Das Supertalent“ bekannt. Neben ihrer Show-Karriere studiert die Düsseldorferin mittlerweile Jura.

Luxuslärm: Die westfälische Band ist bereits bei Stefan Raabs ESC-Variante „Bundesvision Song Contest“ ins Rennen gegangen und auf Platz vier gelandet. Nun soll es mit der Deutsch-Pop-Nummer „Solange Liebe in mir wohnt“ etwas mehr werden. Dreh- und Angelpunkt ist Frontfrau Jini Meyer.

Woods Of Birnam: Den Namen seiner Band hat Sänger Christian Friedel von Shakespeares „Macbeth“ abgeleitet - er ist eben Schauspieler durch und durch („Das weiße Band“). Als Musiker schart er Ex-Mitglieder der Band Polarkreis 18 um sich. Wer das weiß, hört in „Lift Me Up“ etwas von dem Sound des Polarkeis-Hits „Allein Allein“.


Alex Diehl
Avantasia
Ella Endlich
Gregorian
Jamie-Lee Kriewitz
Joco
Keøma
Laura Pinski
Luxuslärm
Woods of Birnam



dpa

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