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Dramatisch bis verträumt: Regina Spektor

Dramatisch bis verträumt: Regina Spektor

Wie, vier Jahre schon? So viel Zeit ist seit dem letzten Album von Regina Spektor vergangen.

Wie, vier Jahre schon? So viel Zeit ist seit dem letzten Album von Regina Spektor vergangen. Mit „What We Saw from the Cheap Seats“ erschien 2012 eine Songsammlung, bei der die Künstlerin nicht nur ihre Musikalität, sondern auch ihren Humor in die Lieder eingebracht hatte, wie zuvor auch auf der CD „Far“ (2009). Doch bekannt geworden ist Regina Spektor bereits 2004 einer größeren Öffentlichkeit mit ihrer Platte „Soviet Kitsch“. Mit diesem Titel spielte die Künstlerin sehr deutlich auf ihre Herkunft an. Die heute 36-jährige Künstlerin hat ihre Wurzeln in der Sowjetunion. Ihre Eltern, ein Künstlerehepaar, wanderten 1989 in die USA aus. Und die neue Heimat der Familie hieß New York.

Regina Spektor ist in der Indie-Szene der Millionenstadt bekannt geworden, mit den kleinen, manchmal skurrilen Geschichten, die sie am Klavier erzählt. Eigentlich braucht die Künstlerin nur ihre Stimme und ein Piano – wenn es sein muss, fungiert sie selbst als Human Beat Box. An ihrer Seite hat Regina Spektor aber auch eine kleine Band – auf der Bühne und im Studio.

Jetzt ist ihre neue CD „Remember Us to Life“ erschienen, wesentlich erwachsener als die Vorgänger und im Ganzen auch ein bisschen dramatischer angelegt. Schon auf dem CD-Cover deutet sich der Image-Wandel an. Ein bisschen divenhaft präsentiert sich Regina Spektor auf den Coverfotos – die musikalische Entsprechung dazu ist am ehesten der Song „The Trapper and the Furrier“. Aber die Künstlerin geht auch ein bisschen verspielt zu Werke, wie Titel wie „The Light“ oder „Grand Hotel“ beweisen. Grundsätzlich lohnt es sich, bei den Texten von Regina Spektor immer, mal genauer hinzuhören: „Enjoy your youth sounds like a thread“ heißt es beispielsweise in „Older and Taller“, in diesem Song wird das Erwachsenwerden thematisiert.

Schließlich serviert Regina Spektor noch zwei berührende Schlussstücke: Die Geschichte „Sellers Of Flowers“ wird mit großem Orchester verfeinert und „The Visit“ ist ein großes Lied voller Dankbarkeit. Regina Spektor „Remember Us to Life“ (Sire/Warner), seit 30. September im Handel

Thorsten Czarkowski

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