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Musik Dramatisch und groß
Nachrichten Kultur Musik Dramatisch und groß
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00:00 23.06.2016

„Ich wollte, dass die Songs groß und dramatisch klingen, mit großen Streicher-Arrangements und Melodien“, sagt Tom Odell über sein neues Album. Der britische Singer/Songwriter, der für gewöhnlich am Klavier sitzt, hat sich für sein anspruchsvolles Unternehmen namhafte Unterstützung geholt. Produzent Jim Abbiss nämlich, der auch schon für die Arctic Monkees, Kasabian und Adele tätig war, hat auch Odells neues Werk betreut.

Inhaltlich geht’s folgendermaßen zu: „Das Album erzählt die Geschichte eines Mannes, der die Geisel seiner eigenen Kindheit ist, in die er sich zurückwünscht“ so Tom Odell über das Konzept. „Er sehnt sich nach Natur – es ist der Wunsch nach Unschuld in dieser perversen Welt, in der wir heute leben“, meint Odell weiter. Und: „Es ist eine fiktionale Geschichte, die Emotionen habe ich allerdings selbst gefühlt, auch wenn die Geschichten natürlich weiter ausgearbeitet und übertrieben sind“, sagt Tom Odell über seinen Umgang mit dem gewählten Thema.

Musikalisch geht es auf der CD recht vielfältig zu: So beginnt „Still Getting Uses to Being on my Own“ mit einem schönen Streicherteil, bevor es mehr in Richtung Disco abgeht. Hin und wieder bauen sich die Klänge etwas dramatisch auf, so wie in „Jealousy“, dagegen ist „Daddy“ rockig angelegt.

Mit dem Werk „Long Way Down“ war Tom Odell 2013 ein Millionenseller geglückt, der Song „Another Love“ wurde sogar ein Top-Ten-Hit. Der neuen CD wurde bereits im April die Single „Magnetised“

vorausgeschickt, Doch das neue Werk hat konzeptionell noch höhere Ansprüche. „Ich wollte eine Welt mit einem stark erhöhten Grad an Realitätssinn erschaffen“, sagt Tom Odell. Der sanfte Song „Somehow“, der das Album abschließt, führt den Künstler (und auch den Hörer) zurück zur Einfachheit, da lassen Streicher das Album gefühlvoll ausklingen. Tom Odell „Wrong Crowd“ (Columbia/Sony), seit 10. Juni im Handel

Thorsten Czarkowski

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