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Musik FAYZEN Meer (Vertigo Berlin/Universal)
Nachrichten Kultur Musik FAYZEN Meer (Vertigo Berlin/Universal)
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03:38 18.07.2013

Der Sänger und Liedermacher Farsad Zoroofchi alias Fayzen ist eine ehrliche Haut. Er schüttet sein Herz und alles, was darin los ist, in seine Lieder — verpackt in gut gereimten Gedanken und tiefgründiger Lyrik, teilweise mehr gesprochen als gesungen. Man hört ihm gerne zu, denn der Mann hat was zu sagen und muss das unbedingt loswerden. Gelegentlich kann es passieren, dass der Hörer errötet, denn so genau wollte man es auch nicht wissen — zum Beispiel dass seine Ex das Baby abgetrieben hat. Deutsch-Pop als Therapiestunde. Damit das nicht so auffällt und nicht alles im Kopfsalat mit Seelendressing endet, sind ein paar luftige, leider auch verzichtbare Radionummern eingeflochten. „Lass es Dir gut gehen“, singt er so, als wäre die Message nicht an einen verlorenen Menschen gerichtet (was sie ist), sondern so, wie Mutti ihre Kinder in die Schule schickt. Es gibt leichtere Platten, aber auch uninteressantere. Marc Lensian

OZ

Wenn Altrocker sich zu neuen Combos zusammentun, erregt das heute nur noch bedingt — gibt es derweil doch etliche Reunions, Supergroups und dergleichen.

18.07.2013

Der Berliner MC Fitti macht charmant amateurhaften Sprechgesang — und kommt damit gut an.

18.07.2013

Welcome in da house! Schön, dass ihr da seid und mitfeiert. Ich reiß‘ dann mal die überwiegend beste Scheibe seit Monaten auf. In den 80er hätte man wohl gesagt: Das fetzt.

18.07.2013