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Frauen kritisieren männliche Dominanz bei Grammys

Musikpreise Frauen kritisieren männliche Dominanz bei Grammys

Hochkarätige Musikerinnen gab es bei der Grammy-Gala allemal. Am Ende standen wie in Vorjahren aber vor allem Männer mit der begehrten Trophäe da. Der Protest an der Recording Academy wird lauter.

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Pink bei der Verleihung der 60. Grammy Awards im Madison Square Garden in New York.

Quelle: Evan Agostini/invision

New York. Musikerinnen und Fans haben die erneute männliche Dominanz bei der Grammyverleihung mit deutlichen Worten kritisiert.

Frauen müssten sich in der Musikindustrie nicht „steigern“, schrieb US-Sängerin Pink mit Blick auf die Rede von Grammy-Chef Neil Portnow auf Twitter. „Frauen sind seit Anbeginn der Zeit stark.“ Sängerin Katy Perry teilte Pinks Tweet am Dienstag und lobte sie als „mächtige Frau, die mit gutem Beispiel führt“.

Bei der Verleihung am Sonntag war die große Mehrzahl der Preise in 84 Kategorien an Männer oder von Männern geführte Bands gegangen, Künstlerinnen wie Lady Gaga, Kesha, Lorde und SZA gingen leer aus. Laut einer Studie der Annenberg Inclusion Initiative an der University of Southern California waren zwischen 2013 und 2018 fast 91 Prozent der Grammy-Nominierten Männer.

Im Internet machte bald darauf der Hashtag #GrammysSoMale (Grammys so männlich) die Runde. Unter dem Begriff wurde auch über die verhältnismäßig lange Sendezeit für Bono und Sting diskutiert, die im Lauf des Abends beide je dreimal auf der Bühne erschienen.

Portnow verteidigte die Verleihung im Anschluss an seine Rede. „Wir haben jedes Jahr jede Menge Schätze und es ist schwer, eine ausgewogene Show zu machen und alle einzubeziehen“, sagte er dem „Hollywood Reporter“ zufolge. „Jedes Jahr ist anders, wir können nicht jeden Nominierten auftreten lassen.“

Gegenwind bekam Portnow auch von Managerin Lou Taylor, die Stars wie Britney Spears, Jennifer Lopez, Gwen Stefani und Mary J. Blige vertritt. „Ich steigere mich und engagiere mich jeden Tag“, schrieb Taylor in einem Kommentar auf Instagram. Sie beschimpfte Portnow auch direkt und bezeichnete ihn als „dumm“.

dpa

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