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Geburtstagsständchen für Zubin Mehta in Wien

Wien Geburtstagsständchen für Zubin Mehta in Wien

Zubin Mehta gehört zu Wien wie der gute Klang zum Großen Saal des Musikvereins. Kein Wunder, dass der Dirigent seinen runden Geburtstag hier begeht. Für die Wiener ist es wie ein Konzert mit Schlagobers.

Wien. Die Wiener Philharmoniker haben ihrem langjährigen Weggefährten Zubin Mehta zum 80. Geburtstag am Freitagabend ein Festkonzert geschenkt.

Der Auftritt im Großen Saal des Musikvereins mit einem reinen Beethoven-Programm löste Bravo-Rufe und viel Beifall aus. Immer wieder verneigte sich der Dirigent vor dem Publikum. Als Solist wirkte Mehtas Freund Daniel Barenboim mit, der das 3. Klavierkonzert spielte und dafür ebenfalls stürmischen Applaus erhielt. Die „Leonore“-Ouvertüre und die 7. Symphony komplettierten den Abend.

Der Reinerlös des Konzertes, das in Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde Wien entstand, kommt Stiftungen von Mehta und Barenboim sowie Amnesty International zugute.

Als der Jubliar die Bühne betrat, intonierten die Philharmoniker „Happy Birthday“ - das Publikum begrüßte den Maestro begeistert. Dass er seinen Geburtstag ausgerechnet in Wien feierte, ist kein Zufall. Mehta fühlt sich der Stadt und den Philharmonikern seit seiner Jugend verbunden. Mit 18 Jahren war er in die Donau-Metropole gekommen, um hier Kontrabass, Klavier und Komposition zu studieren. Im Alter von 25 dirigierte er erstmals die Philharmoniker - inzwischen sind es 286 gemeinsame Auftritte. Mit Blick auf das Jubiläum war dieser Tage immer mal wieder vom „Inder aus Wien“ die Rede. Mehta selbst hat sich einst als „zufällig in Bombay geborener Wiener“ bezeichnet.

Der Auftritt mit den Philharmonikern war nicht das erste Geburtstagskonzert von Mehta in diesem Jahr. Im Januar feierte er mit der Berliner Staatskapelle und Daniel Barenboim. In Mumbai - dem früheren Bombay - gab es vor kurzem Konzerte mit dem Israel Philharmonic Orchestra, bei dem er als Musikdirektor auf Lebenszeit amtiert.

Wie es musikalisch weitergeht, hat Mehta unlängst in einer Dokumentation des deutsch-französischen Kulturkanals Arte verraten. Er fliege jetzt „ins All“: „Ich musiziere frei, ich dirigiere, wo ich will. Ich suche mein Repertoire aus - was kann schöner sein“.

dpa

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