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Gwyneth Paltrow und Chris Martin trennen sich

New York Gwyneth Paltrow und Chris Martin trennen sich

Gemeinsame öffentliche Auftritte haben Gwyneth Paltrow und Chris Martin stets gemieden.

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Zwischen Chris Martin und Gwyneth Paltrow ist es aus. Foto: Myung Jung Kim

New York. Gemeinsame öffentliche Auftritte haben Gwyneth Paltrow und Chris Martin stets gemieden. Selbst wenn die Hollywood-Schauspielerin und der Coldplay-Sänger bei derselben Veranstaltung zu Gast waren, posierten sie nicht wie so viele andere Paare für gemeinsame Fotos, sondern gingen meist separat über den roten Teppich.

„Wir versuchen einfach immer noch, das Ganze ruhig zu halten“, sagte Martin 2011 einmal in einem Interview - da waren er und Paltrow schon acht Jahre verheiratet und hatten zwei gemeinsame Kinder.

Das Paar wollte über den Dingen stehen und sich ein romantisches Leben außerhalb des Scheinwerferlichts bewahren - doch das ist nun trotz aller Anstrengungen gescheitert. Auf Paltrows Internetseite verkündeten die beiden am Dienstag (Ortszeit) ihre Trennung - nur wenige Monate nach dem zehnten Hochzeitstag. Ein weiteres Promi-Traumpaar ist Geschichte. „Mit Herzen voller Traurigkeit haben wir entschieden, uns zu trennen.“

Kennengelernt hatten sich die in Los Angeles geborene Paltrow, die vom Magazin „People“ im vergangenen Jahr zur schönsten Frau der Welt gewählt wurde, und der britische Popstar Martin Anfang der 2000er Jahre. Paltrow („Shakespeare in Love“) hatte da gerade zwei äußerst schlagzeilenträchtige Beziehungen und dramatische Trennungen hinter sich: zuerst mit dem Hollywood-Star Brad Pitt, dann mit dessen Kollegen Ben Affleck. Mit Pitt war sie sogar verlobt gewesen, aber die Beziehung scheiterte. Bei Martin schien sie sich dagegen sicher und nur wenige Jahre nach dem ersten Treffen heirateten die beiden in einer kleinen privaten Zeremonie in Kalifornien.

2004 folgte Tochter Apple, knapp zwei Jahre später Sohn Moses und das Familienleben im Hause Paltrow-Martin zwischen London, Los Angeles und New York schien so harmonisch und perfekt wie man es sich nur wünschen könnte. Fast schon zu perfekt, kritisierten manche, die sich vor allem von Paltrows ständigem öffentlichen missionarischen Eifer in punkto Sport und gesundem Essen genervt sahen. Aber Martin schien brav mitzumachen und trotz des Lebens als Popstar gerne den gesunden Rezeptvorschlägen seiner Frau zu folgen.

In den vergangenen Jahren allerdings mehrten sich die Anzeichen, dass etwas in der Ehe nicht stimmte. „Manchmal ist es schwer, mit jemandem für eine lange Zeit zusammen zu sein“, sagte Paltrow 2011 der Zeitschrift „Elle“. „Wir gehen durch Phasen, die nicht rosig sind. Ich sage immer, das Leben ist lang und man weiß nie, was passiert.“

Sie sollte recht behalten. „Seit mehr als einem Jahr arbeiten wir, teilweise zusammen, teilweise alleine, daran, zu sehen, was zwischen uns möglich gewesen wäre, aber wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass auch wenn wir uns immer noch sehr lieben, wir getrennt bleiben werden“, verkündeten die 41-Jährige und der vier Jahre jüngere Martin nun auf Paltrows Webseite „Goop.com“, auf der sie sonst Spinat, Yoga und organisch hergestellte Kleidung anpreist.

Ganz im Stil ihrer stets spirituell angehauchten Beziehung übertitelten sie auch diese Erklärung nicht etwa einfach banal mit „Trennung“, sondern nannten sie „Conscious Uncoupling“ (etwa: Bewusste Ent-Partnerung), was im Internet gleich zu allerlei Spott führte. Vor allem auch ihren Kindern zuliebe würden sie aber immer als Familie verbunden bleiben, ließen Paltrow und Martin wissen - und unterzeichneten ihre Erklärung mit „In Liebe, Gwyneth und Martin“.



dpa

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