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„Hoffnung ist das Wichtigste!“

Musik „Hoffnung ist das Wichtigste!“

Die neue Platte von US-Sängerin Mary J Blige (43) entstand in London.

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Mit „The London Sessions“ veröffentlicht die 43-jährige US-amerikanische Sängerin und Songwriterin Mary J Blige ihr mittlerweile zwölftes Studioalbum. Sie gehört zu den Interpreten mit den meistverkauften Tonträgern weltweit.

Quelle: Alex Lake

OZelot: „The London Sessions“ ist frischer und schwungvoller als deine vorherige Alben.

Mary: Ich suchte in der Tat nach etwas Frischem, und das habe ich bei den englischen Musikern gefunden. Ich liebe zwar alles, was ich bislang gemacht habe, aber wenn dir selbst als Künstlerin auffällt, dass die Frische fehlt, dann ist es höchste Zeit, etwas zu ändern.

OZelot: Du bewegst dich auf den Up-tempo-Stücken in Richtung House Music. Ist das dein Ding?

Mary: Oh ja. Als Teenager liebte ich diese Musik über alles. Als ich langsam erwachsen wurde, waren Martha Wash, CeCe Peniston oder die C & C Music Factory mein Soundtrack. Ich liebe diese großen Stimmen.

OZelot: „Therapy“ hast du mit Sam Smith geschrieben. Der Stil erinnert an „Rehab“ von Amy Winehouse — nur mit anderer Botschaft.

Mary: „Therapy” ist für mich ein typischer Triumph-Song. Es geht um den Sieg über die Tragödie, die Zweifler und die Neinsager. Ich frage: Warum traurig sein, wenn du auch glücklich sein kannst?

OZelot: „Whole Damn Year“ handelt von einem echt miesen Jahr.

Mary: Vor allem handelt es von dem Jahr nach dem Scheißjahr. Die Protagonistin des Songs versucht, sich zu erholen. Dieser Song ist kein Geheule und kein Gejammer, sondern es steckt sehr, sehr viel Hoffnung und Stärke darin.

OZelot: Zuversicht ist immer noch deine Botschaft. Wird sich das jemals ändern?

Mary: Hoffnung ist die wichtigste Botschaft überhaupt. Was ist denn die Alternative? Sich aufgeben? Nein. Man muss aus dem Loch immer wieder rauskriechen, man muss stark sein und kämpfen.

 



Interview von Steffen Rüth

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