Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Musik „Ich fühle mich wie 17“
Nachrichten Kultur Musik „Ich fühle mich wie 17“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
01:22 31.03.2016

Gwen Stefani (46) hatte das perfekte Leben: eine Karriere als Frontfrau von No Doubt sowie solo, glamouröse Mode- und Stil-Ikone, verheiratet mit dem Rocksänger Gavin Rossdale, Mutter von drei Söhnen im Alter zwischen zwei und neun Jahren, globaler Superpopstar. Tja, und dann stellt sich heraus, dass der Gatte seit geraumer Zeit eine sexuelle Beziehung zum Kindermädchen unterhielt. Peng. Über die heftige Runde auf der Lebens-Achterbahn erzählt Stefani auf ihrem bemerkenswert persönlichen dritten Solo-Album „This Is What The Truth Feels Like“.

Gwen Stefani, „This Is What The Truth Feels Like“ ist ein Album, das nach Frühling klingt. Die Songs sind freudig und frisch, sie handeln von Optimismus, Neuanfang und dem Verliebtsein.

Gwen Stefani: Wow, das hast du aber schön ausgedrückt. Es ist wirklich verrückt: Wenn ich auf die vergangenen 20 Jahre zurückschaue, auf meine Musik mit No Doubt oder auch solo, dann habe ich noch nie ein wirklich glückliches Album geschrieben. Dieses hier kommt dem Glück tatsächlich am nächsten.

Ausgerechnet. Du trennst dich nach 13 Jahren Ehe von Gavin Rossdale, dem Vater deiner drei Söhne, nachdem du herausgefunden hast, dass er es mit der Treue recht locker hielt.

Gwen: Ich will jetzt gar nicht auf die Einzelheiten eingehen. Was ich sagen kann, ist: Ich schöpfe auf diesem Album aus dem echten Leben. Als alles auseinanderfiel, an das ich glaubte, war ich monatelang wie benommen. Von Februar bis Juni vegetierte ich dahin, ohne überhaupt wirklich klar denken zu können. Es waren Monate in der reinen, absoluten Hölle. Ich war in Panik, ich wusste nicht, was ich tun sollte. So fertig und niedergeschlagen war ich zuvor noch nie gewesen.

Man könnte denken, du schreibst deine besten Songs nach Trennungen. „Don‘t Speak“ entstand damals nach dem Ende deiner Beziehung zu No-Doubt-Kollegen Tony Kanal, „Used To Love You“ ist die Aufarbeitung deiner jetzigen Scheidung.

Gwen: Da ist was dran. Allerdings war es seinerzeit mit „Don‘t Speak“ doch ein bisschen anders. Wir waren fast noch Kinder, die nach der High School lieber Musik machten, als sich um irgendwelche Berufe zu kümmern, wir wussten noch gar nicht richtig, wie Songschreiben geht und hatten bis dato null Erfolg gehabt.

Auf dich wartete hinter der nächsten Kurve der Countrysänger Blake Shelton, den du als Coach bei „The Voice“ kennenlerntest und mit dem du seit einigen Monaten liiert bist.

Gwen: Ich sollte ja eigentlich dankbar sein für die Scheiße, die letztes Jahr passiert ist. Denn ohne das Schlimme wäre mir jetzt nicht das Tolle passiert.

Auf deiner neuen Single „Make Me Like You“ hörst du dich so leicht und unschuldig an wie ein verliebter Teenager.

Gwen: Hihi, das ist süß. Ach, aber es stimmt. Ich fühle mich gerade wie ein 17-jähriges Mädchen.

Von Interview von Steffen Rüth

Mehr zum Thema

Niedrige Zinsen zwingen die Sparkasse Vorpommern zum Personalabbau. Geschäftsstellen werden geschlossen. Ein Gespräch mit dem neuen Vorstandsboss Ulrich Wolff über seinen Reformkurs.

29.03.2016

Niedrige Zinsen zwingen die Sparkasse Vorpommern zum Personalabbau. Geschäftsstellen werden geschlossen. Ein Gespräch mit dem neuen Vorstandsboss Ulrich Wolff über seinen Reformkurs.

29.03.2016

Niedrige Zinsen zwingen die Sparkasse Vorpommern zum Personalabbau. Das Kreditinstitut wird Geschäftsstellen schließen. Ein Gespräch mit dem neuen Vorstandsboss Ulrich Wolff über seinen Reformkurs.

29.03.2016

Dieses Album hat eine wirklich tragische Vorgeschichte. Geplant und komponiert wurde es bereits im Sommer 2012, dann allerdings erkrankte Bandmitglied Benjamin Curtis ...

31.03.2016

Die logische Konsequenz ist, dass auf Album Nummer eins Nummer zwei folgt. Deshalb auch der simple Titel „Zwei“. Bereits 2006 gründete sich die Band unter dem Namen „Jona:S“.

31.03.2016

Ja gut, Me And My Drummer hört man selten bis gar nicht im Radio, aber wenn man abseits des Mainstreams ein bisschen die Lauscher aufsperrt, kommt man an Charlotte ...

31.03.2016
Anzeige