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Jamie-Lee Kriewitz beim ESC auf Startplatz Zehn

Stockholm Jamie-Lee Kriewitz beim ESC auf Startplatz Zehn

Der Eurovision Song Contest an diesem Samstag bietet Glitzer, Pop und einen Superstar aus den USA. Für Deutschland soll Jamie-Lee ein Null-Punkte-Desaster wie letztes Jahr verhindern. Auch das ESC-verrückte Australien mischt wieder mit.

Stockholm. Der Eurovision Song Contest (ESC) nähert sich seinem Höhepunkt: Im Finale an diesem Samstag treten Teilnehmer aus 26 Ländern in Stockholm gegeneinander an.

In zwei Halbfinals hatten sich im Laufe der Woche unter anderem Russland, die Ukraine, Österreich und die Niederlande Startplätze gesichert. Das ESC-begeisterte Australien durfte zum zweiten Mal an dem europäischen Musikwettbewerb teilnehmen und hat sich ebenfalls für das Finale qualifiziert.

Deutschland war als einer der großen Geldgeber schon gesetzt: Jamie-Lee Kriewitz (18) tritt mit der Startnummer zehn an. Mit ihrem Song „Ghost“ muss sie zwischen den Teilnehmern aus Schweden und Frankreich ran.

Frühzeitig mussten sich unter anderem Dänemark, Finnland, Island und Norwegen aus dem Wettbewerb verabschieden. Titelverteidiger Schweden ist damit als einziges nordisches Land dabei: Der 17-jährige Frans singt für die Skandinavier „If I Were Sorry“.

Auch für das bisher erfolgreichste Teilnehmerland Irland, das den Grand Prix sieben Mal gewann, ist die ESC-Reise schon zu Ende - ebenso wie für die Schweiz: Die Schweizer Sängerin Rykka fiel am Donnerstag mit „The Last Of Our Kind“ bei Zuschauern und Jury durch. Belgiens Sängerin Laura Tesoro („What's The Pressure“) ist dagegen am Samstag dabei - und muss als Erste auf die ESC-Bühne.

Neben dem Russen Sergej Lasarew („You Are The Only One“), der in diesem Jahr zu den Favoriten zählt, steht auch die ukrainische Kandidatin Jamala im ESC-Finale. In ihrem Song „1944“ singt die Krimtatarin über die Vertreibung ihrer Minderheit unter Sowjetdiktator Josef Stalin.

Deutschlands ESC-Teilnehmerin Jamie-Lee war wie die Kandidaten aus Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und dem Gastgeberland Schweden automatisch für die Endrunde qualifiziert. Nach der Schmach im vergangenen Jahr - Ann Sophie holte mit „Black Smoke“ gar keine Punkte - hofft die deutsche Delegation auf ein besseres Abschneiden.

Moderiert wird das Finale, in der Zuschauer aus 42 Ländern über den Sieger abstimmen können, von der schwedischen Komikerin Petra Mede und Vorjahressieger Måns Zelmerlöw. Mit „Heroes“ hatte er den Wettbewerb nach Schweden geholt.

Für die Show haben die Veranstalter zum ersten Mal einen internationalen Superstar als Pausenact engagiert: US-Sänger Justin Timberlake stellt in der Show seine neue Single vor.

dpa

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