Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Musik Marillion: Noch mal ein großes Konzeptalbum
Nachrichten Kultur Musik Marillion: Noch mal ein großes Konzeptalbum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 13.10.2016

Für ihr Alterswerk holen Marillion jetzt noch einmal richtig groß aus: Denn „F E A R“, das 18. Werk der Band, ist ein Konzeptalbum mit großem Anspruch. Es geht auch um „die mörderische Bestie, in die sich der moderne Kapitalismus offensichtlich entwickelt hat“, so die Selbsteinschätzung. Künstlerisch wird das Thema in drei großen Teilen verarbeitet: Sie heißen „El Dorado“, „The Leavers“ und „The New Kings“, getrennt durch zwei Songs. Dabei steht der Albumtitel „F E A R“ als Akronym für das unschöne „Fuck Everyone An Run“, das aber als Beschreibung der Wirklichkeit dastehen soll.

Musikalisch besinnen sich Marillion wieder stärker auf ihre Herkunft: Die 1979 gegründete Band veröffentlichte 1983 ihr erstes Album. In einer Zeit also, als kaum jemand mehr was vom Progressivem Rock wissen wollte, spielten die Briten ausufernde Werke im Stil der frühen Genesis. Das klappte bis zum Ausstieg des ersten Marillion-Sängers Fish 1988, dann entwickelte sich die Band in Richtung Softrock. Denn mit Steve Hogarth, dem Nachfolger als Frontmann, änderte sich auch die musikalische Ausrichtung. Drei personelle Konstanten gab es aber in der Gruppe: Das sind Bassist Pete Trewavas, Keyboarder Mark Kelly und Gitarrist Steve Rothery, die sich auf dem aktuellen Werk wieder stärker als Solisten verwirklichen können.

Nach den vielen stilistischen Abschweifungen nun also wieder ein Progrock-Werk der alten Schule. In diese Arbeit mischt sich inzwischen auch eine fatalistische Einsicht: „Wir wissen nicht, wie viele Alben wir noch machen werden oder wie lange wir leben“, bringt es Sänger Steve Hogarth brutal auf den Punkt. „Alles muss so gut wie irgendwie möglich gemacht werden.“ Marillion „F E A R“ (ear Music/Edel), seit 23. September im Handel

Thorsten Czarkowski

Folgende Vorstellung: „Der klassische Pink- Floyd-Sound, gemixt mit Rammstein und einem Hauch von Meshugga.“ So steht es jedenfalls auf dem Cover der Debüt-CD von Vola.

13.10.2016

Mit dem Song „Let Her Go“ machte sich der Brite einen Namen / Jetzt hat Passenger sein achtes Album „Young As The Morning Old As The Sea“ herausgebracht

13.10.2016

Es ist das wohl traurigste Album, das Nick Cave je geschrieben hat, aber auch mit das Wichtigste. Denn in „Skeleton Tree“ setzt sich Nick Cave mit dem Tod seines Sohnes auseinander.

13.10.2016
Anzeige