Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Musik Michael Bublé im Liebesglück
Nachrichten Kultur Musik Michael Bublé im Liebesglück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:26 17.04.2013
Zum Wohlfühlen: Michael Bublé. Foto: Robert Vos
Anzeige
Köln

Mit seinem neuen Studioalbum „To Be Loved“ hat der 37-jährige Popstar noch eine Portion Heimeligkeit draufgelegt. Ein bisschen zu viel heile Welt? Vielleicht. Kitschig? Auch das. Aber... hach. Wer will schon nicht glücklich und beschwingt sein?

Dabei passen die 14 leichtherzigen Songs auf der neuen Platte wohl am besten in Bublés eigene Gefühlswelt. Der Kanadier und seine Frau, die argentinische Schauspielerin Luisana Lopilato, erwarten gerade ihr erstes Kind. „Ich kann's kaum erwarten“, sagt Bublé.

Auch wenn der Jazzsänger selbst gerade auf Wolke Sieben herumläuft - dass seine Songs so glatt und fröhlich sind, sei gar nicht unbedingt gewollt, sagt er: „Ich denke da nicht übermäßig drüber nach.“

Von „You Make Me Feel So Young“ bis „Come Dance With Me“ - Bublés Musik versetzt in eine Zeit zurück, die er und viele seiner Hörer nie erlebt haben, die sich aber furchtbar gut und vertraut anfühlt. Wie duftender Apfelkuchen, der frisch aus dem Ofen kommt.

Ausgerechnet mit dem Metallica-Produzenten Bob Rock hat der Popstar die 60er Jahre glattgeschliffen und herausgeputzt. Sein Landsmann Bryan Adams half Bublé bei dem Song „After All“ - einem von vier Liedern, an denen der Popstar diesmal selbst mitgeschrieben hat.

Darunter ist auch die erste ausgekoppelte Single „It's a Beautiful Day“, in der Bublé eine Trennung besingt. „Ich liebe, dass der Song so dunkel ist, mit dieser fröhlichen Melodie“, sagt Bublé über den „Rache-Song“. Der Text geht dem Sound da plötzlich wohltuend ironisch gegen den Strich.

Für den Sinatra-Klassiker „Something Stupid“ hat sich Bublé Hollywoodstar Reese Witherspoon geangelt. Dass die 37-Jährige singen kann, hat sie als June Carter in dem Johnny-Cash-Film „Walk the Line“ bewiesen. Gemeinsam auftreten werden die beiden wohl aber nicht. „Das würde ich ihr nicht antun“, sagt Bublé. „Dabei ist sie eine bessere Sängerin als die Hälfte der Mädchen, die man im Radio hört.“

Bublés Debüt erschien schon 2003, „To Be Loved“ ist sein sechstes Studioalbum. Es soll an den Erfolg der Weihnachtsplatte „Christmas“ anknüpfen, das sich sieben Millionen Mal verkaufte und zwei Jahre in Folge die deutschen Charts stürmte.

Könnte klappen, denn wieder setzt Bublé auf zeitlose Pop-Hits, Big Band und Swing. „Ich wollte, dass Leute sich gut fühlen, wenn sie die Platte hören“, sagt der Popstar über „To Be Loved“. Das tun sicher viele. Nur ein paar Ecken und Kanten wird sich wohl manch einer für das nächste Mal wünschen.

Michael Bublé

dpa

Mit dem Kauf des Musik-Dienstes We Are Hunted verstärkt Twitter die Erwartung, dass der Kurzmitteilungsdienst schon bald ein eigenes Musikangebot startet.We Are Hunted teilte auf seiner Webseite mit, dass es seine Arbeit nun als Teil des Twitter-Teams fortsetzen werde.

13.04.2013

Der amerikanische Rap-Star Jay-Z (43) hat mit seinem neuen Song „Open Letter“ für politische Irritationen gesorgt.Der Ehemann von Sängerin Beyoncé Knowles (31) singt darin über einen Kuba-Trip, den er und seine Frau anlässlich ihres fünften Hochzeitstags vergangene Woche angetreten hatten.

17.04.2013

Nach seinem Mega-Hit „Gangnam Style“ hat der südkoreanische Rapper Psy (35) im Internet seine neue Single veröffentlicht. Das Elektropop-Stück „Gentleman“ wurde in der Nacht zum Freitag auf Online-Musikdiensten in über 100 Ländern angeboten.

13.04.2013
Anzeige