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Musik Mike Oldfield: Rückkehr zur alten Form
Nachrichten Kultur Musik Mike Oldfield: Rückkehr zur alten Form
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00:00 09.02.2017

Mit „Tubular Bells“ (1973) veröffentlichte der damals erst 20-jährige Mike Oldfield bereits als Debüt sein Mega-Album, das sich millionenfach verkaufte. Später folgten diverse Fortsetzungen, Orchesterfassungen und Live-Präsentationen von „Tubular Bells“ .

Nun hat sich Mike Oldfield seiner LP „Ommadawn“ von 1975 zugewandt. Die Fortsetzung heißt schlicht „Return to Ommadawn“ und hat ebenfalls zwei Teile. Dabei findet der Multiinstrumentalist zu alter Stärke zurück. Die über zwanzig Minuten langen Instrumentalstücke verbinden Folklore, Weltmusik und auch Rock. Es ist der bekannte und bewährte Mike-Oldfield-Sound, der hier wieder zu hören ist. In den Achtzigern und Neunzigern war das nicht immer so, damal hatte sich Mike Oldfield auch der Popmusik zugewandt. Über „Ommadawn“ sagt Oldfield: „Diese Art von Musik, das bin wirklich ich – viel mehr als die meisten Sachen, die danach kamen.“

Hier ist der introvertierte Künstler am Werk: Mike Oldfield hat wieder alles allein gemacht. Er spielt eine Vielzahl von Saiteninstrumenten, von der Ukulele bis zur Fender Stratocaster, Keyboards und Perkussion. Ein bisschen hat sich der Musiker verändert: „Ich nehme mich inzwischen nicht mehr so ernst wie früher, und die Aufnahmen waren eine extrem entspannte Angelegenheit, bei der ich viel Spaß

hatte.“ Und das bis hin zum Cover: „Ich hatte wieder viel zu viele Folgen von ,Game of Thrones’ am Stück geschaut und der Plattenfirma deshalb so ein episches Cover im Schnee als erste Idee vorgeschlagen“, so Oldfield. „Daraufhin haben sie ein tolles Cover gemacht.“ Thorsten Czarkowski Mike Oldfield „Return to Ommadawn“, erschienen bei Virgin/Universal

OZ

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