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Musik Neue alte Songs von Yes
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00:00 30.11.2017

Die aktuelle Veröffentlichung von Yes ist ein Rückgriff auf alte Zeiten: 2016 und 2017 spielte die Band live Songs aus ihren Alben „Tales From Topographic Oceans“ (1973) und „Drama“ (1980). Dieses Material bildet den Kern für die neue Doppel-CD „Topographic Drama – Live Across America“, ergänzt durch Yes-Klassiker wie „Starship Trooper“ oder „Heart Of The Sunrise“. Aufgenommen wurde 2017 auf Yes-Shows in den USA. Die Band um Gitarrist Steve Howe, seit 2012 mit Frontmann Jon Davison, präsentiert also Songs aus alten Zeiten.

Personell ist bei Yes immer einiges in Bewegung. Neu im Yes-Team ist Bassist Billy Sherwood, er trat 2015 nach dem Tod des Bandgründers Chris Squire in die Band ein. Das eigentliche Yes-Drama spielt sich aber hinter den Kulissen ab. Dank ständiger Personalwechsel liest sich die Bandgeschichte inzwischen wie eine Seifenoper. Derzeit gibt’s Yes sogar doppelt: Die zweite Band heißt Yes featuring Jon Anderson, Trevor Rabin, Rick Wakeman, sie wurde 2016 aktiv. Das sind also drei ehemalige Yes-Mitglieder, ergänzt um Gastmusiker. Beide Yes-Fraktionen vereinten sich kurz im April 2017, als Yes in die „Rock’n’Roll Hall of Fame“ aufgenommen wurde. Geehrt wurde die Gruppe für ihre musikalische Verdienste. Mit Platten wie „The Yes Album“ (1971), „Close To The Edge“ (1972) oder „90125“ (1983) hat die Band mit Progressive Rock Musikgeschichte geschrieben, weltweite Plattenverkäufe: 50 Millionen.

Und im kommenden Jahr wird der 50. Bandgeburtstag gefeiert, ein schwieriges Unterfangen. Denn auch für das Jubiläumsjahr 2018 stehen zwei Bands namens Yes in den Startlöchern. Live-Termine und CD-Produktionen sind wohl aus beiden Lagern zu erwarten. Die aktuelle Live-CD ist da sicher nur ein Vorgeschmack. Yes: „Topographic Drama – Live Across America“ (Rhino/Warner), erschienen als Doppel-CD und Dreifach-LP

Thorsten Czarkowski

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