Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 16 ° Gewitter

Navigation:
Schlagersängerin Ina-Maria Federowski gestorben

Tod mit 67 Schlagersängerin Ina-Maria Federowski gestorben

Sie zählte zu den Publikumslieblingen des Ostens. Auch nach dem Ende der DDR wird die Schlagersängerin Ina-Maria Federowski von ihren Fans gefeiert. Nun ist die Sängerin gestorben.

Voriger Artikel
Costa Cordalis geht es nach Sturz wieder besser
Nächster Artikel
Aaron Carter macht seinem Bruder Nick Vorwürfe

Schlagersängerin Ina-Maria Federowski ist tot.

Quelle: Hubert Link

Dresden. „Singen ist eine Frage der Seele und des Wohlbefindens.“ Der Satz auf ihrer Homepage war das Credo von DDR-Schlagersängerin Ina-Maria Federowski.

Am Abend des 13. Juli starb sie mit 67 Jahren an den Folgen einer Virusinfektion in der Berliner Charité, bestätigte ihr Ehemann Gerd-Roderich Schmidt am Sonntag. Zuerst hatte bild.de über den Tod der Musikerin berichtet. Sie hinterlässt auch eine erwachsene Tochter. Nach Angaben des Witwers wird die Sängerin auf der Insel Rügen an der Ostsee beigesetzt. „Das war ihr Wunsch.“

Federowski wurde im September 1949 in Freital bei Dresden geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Lehre als Gärtnerin. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf und studierte Gesang an der Musikhochschule Dresden. Ihr erstes Engagement hatte sie an der Staatsoperette. Nebenher machte sie auf Kleinkunstbühnen und im Varieté Musik - von Abba bis Karat. Beim DDR-Nachwuchsfestival „Goldener Rathausmann“ gewann sie den ersten Preis.

Mehr als 200 TV-Auftritte machten die Musikerin zum Publikumsliebling und einer der erfolgreichsten Schlagersängerinnen der DDR. Die Wahl-Dresdnerin gastierte auch bei internationalen Festivals bis nach Chicago - mit gefühlvollen Balladen, lebensfrohen Schlagern und rockigen Stücken. Hits wie „Gegensätze ziehn sich an“, „Man lernt nie aus“ oder „Warum können wir nicht wie Kinder bleiben“ haben Ohrwurm-Potenzial.

Nach 1990 wurde es mangels Angeboten ruhiger um die Sächsin, die Krimis liebte und Kaffeemühlen sammelte. „Aber sie hat ihren Beruf nie aufgegeben“, sagte ihr Mann, ein Psychologe. Mitte der 1990er Jahre ging Federowski wieder ins Studio und auf die Bühne, sang bei Betriebsfesten und Autohaus-Eröffnungen. Das Singen hat sich Ina-Maria Federowski auch von ihrer Erkrankung nicht nehmen lassen - fast bis zuletzt ist sie noch aufgetreten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ulrichshusen/Neubrandenburg
Kent Nagano.

Stars der Klassikszene gastieren am Wochenende bei Konzerten in Ulrichshusen, Neubrandenburg und Waren.

mehr
Mehr aus Musik
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.