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Musik Start für Maffays Rock-Märchen „Tabaluga“
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07:16 10.10.2016
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Hamburg

Da sind sie alle wieder: Der böse Arktos, der Herrscher der Eiswelt, der ein Herz aus Eis hat und nur zerstören kann, seine liebliche Tochter Lilli, die fleißigen Ameisen und die fröhlichen Bienen, der Zauberer - und natürlich Tabaluga: der kleine grüne Drache, der nicht erwachsen werden will.

Zum vierten Mal lässt Peter Maffay sein Rock-Märchen „Tabaluga“ wieder lebendig werden, diesmal unter dem Motto „Es lebe die Freundschaft!“ - quasi ein Best of aller sechs Tabaluga-Alben. Für die zweieinhalb Stunden lange, fantasievolle Show um Respekt, Liebe und Freundschaft gab es am Freitagabend in der Hamburger Barclaycard Arena tosenden Beifall vom Publikum, darunter etliche Eltern mit ihren Kindern.

„Kein Mensch hätte gedacht, dass es sich so entwickeln würde, als wir 1983 damit anfingen“, erinnert sich Maffay. Mit Kinderliedermacher Rolf Zuckowski und Textautor Gregor Rottschalk hatte der Rockmusiker vor 33 Jahren die Idee zu dem Rockmärchen. Das erste Album hieß „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“, und seitdem hält der Siegeszug des kleinen Drachens an.

Fünf weitere Alben und drei Tourneen folgten: Nach „Tabaluga & Lilli“ (1993), „Tabaluga und das verschenkte Glück“ (2003) sowie „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ (2012) ist „Es lebe die Freundschaft!“ die aufwendigste Tabaluga-Produktion aller Zeiten: Rund 180 Crew-Mitglieder, davon 50 auf der Bühne, erzählen die Geschichte, die Regisseur Rufus Beck als Mischung aus Rockkonzert und Märchen, Theater und Tanz effektvoll inszeniert.

Eine riesige LED-Leinwand bildet die Kulisse für Eiswelt, Grünland, Orient, Meeresboden, Kosmos und Frühlingswiese. Ganz zum Schluss gibt es sogar einen spektakulären Vulkanausbruch. Auf fünf Bühnen, die miteinander durch Laufstege verbunden sind, wirbeln die Darsteller in farbenprächtigen Kostümen durch die Zuschauer.

Tabaluga hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, wer er ist. Doch ein neuer kleiner Freund, ein Glückskäfer (Rufus Beck), hilft ihm bei der Suche und weckt Erinnerungen an die Vergangenheit, die durch Songs von früher wie „Arbeit ist das halbe Leben“, „Wo komm ich her?“ und „Wir sind froh, dass es uns gibt“ wieder lebendig werden. Zu den musikalischen Höhepunkten gehört das Duett „Ich fühl wie Du“ von Lilli-Darstellerin Linda Teodosiu und Peter Maffay.

Tabaluga und Schneemann Arktos überwinden schließlich ihre Erzfeindschaft und retten gemeinsam die Welt. In der Rolle des Arktos überzeugt wieder Heinz Hoenig, Rufus Beck steht Tabaluga als Zauberer und Glückskäfer zur Seite. Alex Wesselsky gibt herrlich böse den Eisgeneral („Der Schlüssel zur Macht“). Uwe Ochsenknecht darf sich als Pechvogel und Wahrsagerin im lila Glitzerkostüm von seiner komischen Seite zeigen. Nastasja Marinkovic berührt in ihrer Rolle als Spinne und Bienenkönigin, Samy Deluxe singt als Gastkünstler in Hamburg „Fass das nicht an“. Neben den Songs aus früheren Tabaluga-Alben sind auch neue Lieder dabei, darunter „Der Glückskäfer“, „Ich bin Tabaluga“ und „Es lebe die Freundschaft!“.

Die vierte „Tabaluga“-Tournee seit 1994 gastiert bis Dezember mit 64 Shows in 19 Städten. In einzelnen Städten kommen noch Gastkünstler wie Julia Neigel, Max Mutzke, Tim Bendzko, Laith Al Deen oder Otto Waalkes dazu. Ob es sich um das letzte Drachen-Abenteuer handelt, wollte Peter Maffay noch nicht verraten: „Drachen altern nur langsam, und wie wir wissen, möchte Tabaluga nicht erwachsen werden. Ich hoffe daher, es wird Tabaluga noch geben, wenn die Kinder von heute Eltern oder sogar Großeltern sind und ihren Kindern oder Enkeln von Tabaluga erzählen.“

dpa

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