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Musik Unheilig: Alles nix Konkretes
Nachrichten Kultur Musik Unheilig: Alles nix Konkretes
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00:00 24.11.2016

Das ist aber ein langer Abschied! Die letzten beiden Unheilig-Tourneen hießen „Zeit zu gehen“ und dann „Ein letztes Mal“, nun kommt das allerletzte Unheilig-Album. „Von Mensch zu Mensch“ serviert die gewohnte Mixtur, wie sie Millionen Fans lieben. Wie immer pendelt der Graf zwischen rammsteinartigen Rocknummern („Egoist“), Balladen („Ich würd dich gern besuchen“), gewürzt mit ein bisschen Synthiepop. Doch die Unheilig-Texte haben nie richtige Aussagen, sind mehr so ein merkwürdiges Raunen: „Ich bin wie du/einer von Millionen/keine Träume sind zu groß“, heißt es zum Beispiel in „Einer von Millionen“.

Dieses eigenartig Unkonkrete scheint aber einen Nerv zu treffen. Es ist ein gemeinsamer Nenner eines Millionenpublikums und erklärt wohl auch den Erfolg von Unheilig. Das Raunen setzt sich im Reigen der Lieder fort: „Das Leben wird uns führen/durch die Dunkelheit bis ins Licht/Wir werden uns in den Armen liegen/Wenn wir am Ziel unserer Träume sind“ singt der Graf im Song „Legenden“. 16 Stücke in 70 Minuten – so wird die Unheilig-Welt hier noch einmal ausgeschmückt.

Das Abschiednehmen von der Öffentlichkeit hat hier inzwischen eine größere Dimension erreicht – fast wie ein Rücktritt in der Politik. Denn in einem offenen Brief hatte der Graf dieses letzte Album angekündigt. Diese Lieder sind nun seine eigene Art, dem Publikum Adieu zu sagen. „Ich schreib ein letztes Lied für mich/Und seh so gern zurück“ heißen die letzten Worte in „Ein letztes Lied“.

Schluss. Aus. Vorbei. Das war das allerletzte Unheilig-Album. Wirklich? Thorsten Czarkowski Unheilig „Von Mensch zu Mensch“ (Vertigo/Universal), seit 4. November im Handel

OZ

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