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„Wir laufen oft gegen Wände“

„Wir laufen oft gegen Wände“

Macklemore (32) ist der berühmteste und beste weiße Rapper seit Eminem. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Ryan Lewis (27) gelang dem markanten Mann, ...

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Macklemore (v.l.) und Ryan Lewis sind Freunde und haben mit ihrer ersten gemeinsamen Platte große Erfolge gefeiert.

Quelle: Warnermedia

Macklemore (32) ist der berühmteste und beste weiße Rapper seit Eminem. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Ryan Lewis (27) gelang dem markanten Mann, der eigentlich Ben Haggerty heißt und schon seit mehr als 15 Jahren Musik macht, 2012 ein Welterfolg. Mit dem Album „The Heist“ und den Superhits „Thrift Shop“, „Can‘t hold us“ und „Same Love“ prägten Macklemore &Ryan Lewis ein Jahr lang die Charts. Die neue Platte macht verglichen mit ihrem Debüt einen etwas ernsteren, weniger vom Spieltrieb geleiteten Eindruck.

 

OZ-Bild

Macklemore (v.l.) und Ryan Lewis sind Freunde und haben mit ihrer ersten gemeinsamen Platte große Erfolge gefeiert.

Quelle: Warnermedia

Auf einer Berghütte haben wir wochenlang über den Songs gebrütet.“Macklemore, Rapper

Ben, Ryan, seid ihr erleichtert, das Album fertig zu haben und endlich wieder aktiv zu sein?

Macklemore: Das kannst du glauben. Wir haben uns anderthalb Jahre lang in unserem Studio in Seattle und der einsamen Berghütte von Ryans Eltern in Idaho eingeschlossen und über den neuen Songs gebrütet.

Wie lief es denn? Wie sehr musstet ihr euch quälen?

Macklemore: Das war stark abhängig von der Tagesform. An manchen Tagen läuft es überhaupt nicht, an anderen Tagen macht es tierisch Spaß. Aber mit dem Kopf vor die Wand gerannt sind wir auch schon bei unserem letzten Album „The Heist“. Das waren wir also gewohnt.

Euer Video zur Single „Downtown“ erinnert an große Kostümfilme, wie „Ben Hur“ oder „Gladiator“.

Macklemore (lacht): Vielen Dank. Der Clip ist wie ein kleiner Spielfilm. Der Song klingt ja schon sehr nach Musical, nach Broadway, und diese Stimmung wollten wir auch im Video aufgreifen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch nie so viel Spaß bei einem Videodreh hatte wie bei diesem.

Fährst du auch im wirklichen Leben mit einem alten Moped durch die Gegend wie in dem Video?

Macklemore: Na klar habe ich ein Moped. Und ein TukTuk.

Im neuen Song „Growing up“, übrigens ein Duett mit Ed Sheeran, rappst du „I am still growing up“. Für wie erwachsen hältst du dich denn mittlerweile?

Macklemore: Ich habe keine Ahnung, ob ich mich jemals wie ein Erwachsener fühlen oder benehmen werde. Will ich das überhaupt? Meine 97 Jahre alte Großmutter erzählt mir ständig, dass sie sich immer noch fühlt wie ein 20-jähriges Mädchen. Ich denke, das Leben besteht aus vielen Kapiteln, einige davon sind ernster als andere.

Du warst drogenabhängig, dann clean, hattest nach dem Erfolg von „The Heist“ einen Rückfall. Sind Drogen beziehungsweise der Verzicht darauf ein Aspekt des Erwachsenwerdens?

Macklemore: Weiß ich nicht. Ich bin eine Person, die anfällig ist für Süchte, ich kämpfe unter anderem mit Yoga und regelmäßigen Gemeinschaftstherapie-Sitzungen dagegen an, und im Moment gelingt es mir, clean zu sein.

Ein soliderer Lebenswandel also.

Macklemore: Ja. Ich bin Vater geworden. Unsere Tochter Sloane ist im vergangenen Mai zur Welt gekommen, und ich will ihr ein guter Vater sein. Ein Kind zu haben, bedeutet Verantwortung zu übernehmen für einen Menschen, der nicht du selbst bist. Ein Kind macht dich weniger egoistisch und selbstverliebt. Trotzdem hoffe ich, dass ich mir meine jugendliche Frische immer bewahren kann.

Live: 14.3. in Berlin (Mercedes-Benz Arena),   16.3. in Hamburg (Barclaycard Arena)

OZ

Von Interview von Steffen Rüth

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