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Musikalische Nachwuchsschau mit reichlich Preisen

Rostock Musikalische Nachwuchsschau mit reichlich Preisen

Am Sonnabend ging in Rostock das 24. Landesrockfestival im Mau über die Bühne. Vier der sechs teilnehmenden Bands erhielten am Ende Preise.

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Publikumssieger im Rostocker Mau-Club: Die Band Sippel mit Sängerin Vivi aus Neustadt-Glewe. Fotos (2): Ove Arscholl

Rostock. Sieben Euro Eintritt für sieben Kurzkonzerte – schon auf diese Weise hatte sich der Abend für die rund 350 Gäste gelohnt. Das 24. Landesrockfestival im Rostocker Mau-Club machte es möglich: Sechs Bands sowie die Gewinnerband von 2015 waren am Samstagabend im Mau zu erleben. Alle Künstler hatten Zeitfenster von 35 Minuten für ihre Auftritte, was ausreichte, um das Publikum gut zu unterhalten und für sich zu gewinnen. Und auch für die Jury, um die Künstler zu bewerten.

Bereits zum Anfang des Festivals wurde es feurig und tanzbar. Die siebenköpfige Band Sippel servierte eine Mischung aus Ska, Pop und ein bisschen Blasmusik – ein Mix, den die Musiker als „Brass-Dance-Rock“ bezeichnen. Die Band Admission Reduced aus Bad Doberan präsentierte danach einen sympathischen Mix aus Indiepop und Funk. Die härtere Rockfraktion wurde dann repräsentiert von der Band Wrong Way Ticket, angekündigt als „stürmischer Metalcore von der Ostseeküste“.

Hinterher boten die sechs Musiker von Country King eine humorvolle Show aus Country, Rock’n’Roll und ein bisschen Tex-Mex. Das Duo Camou aus Rostock servierte elektroakustischen Pop mit einer Priese Balkansounds – mit Stimmen, Gitarre, Cajon und ein bisschen Elektronik. Schließlich trat die Rostocker Band The Oklahoma Kid auf, die Musiker bespielten das kleine Mau mit „Modern Metal“ in Stadionlautstärke. Das war die musikalische Bandbreite des Abends und für die Jury die Auswahl.

Der längere Auftritt von The Hoodoo Two, den Vorjahressiegern des Landesrockfestivals, wies auf eine längere Jurysitzung hin. Da war es bereits weit nach Mitternacht. Für die Juroren war es offenbar eine verzwickte Angelegenheit, von einer „schwierigen Aufgabe“ sprach hinterher auch Dana Bauers von der PopKW, die das Landesrockfestival veranstaltet.

Die Jury – bestehend aus der Bookerin und Projektmanagerin Gisela Sotomayor, dem Musiker Robert Beckmann sowie dem Musikexperten Olaf Kretschmar – zeichnete schließlich drei der sechs Bands aus. Zwei Nachwuchsförderpreise, die jeweils mit 3000 Euro verbunden sind, vergaben die Juroren an das Duo Camou und an The Oklahoma Kid, der vom Landesmusikrat gestiftete Jurypreis (dotiert mit 1000 Euro) ging an Admission Reduced.

„Das Landesrockfestival ist für die teilnehmenden Bands auch ein Showcase, also eine gute Gelegenheit, mit der Musikszene besser in Kontakt zu kommen“, resümiert Dana Bauers. Und das Publikum entschied sich für die Band Sippel, die daraufhin den mit 1000 Euro dotierten Publikumspreis erhielt. Die Sippel-Musiker waren die Überraschung des Abends, sie kommen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Seit vier Jahren gibt es die Band, erschienen ist eine EP mit fünf Titeln. Jedenfalls war Sippel-Sängerin Vivien Bludovsky (20) aus Neustadt-Glewe hellauf begeistert: „Wir freuen uns total über den Publikumspreis.“

Die einzelnen Preise

Der vom Landesmusikrat gestiftete Jurypreis mit 1000 Euro ging an die Musiker von Admisson Reduced. Zwei Nachwuchsförderpreise mit jeweils 3000 Euro wurden an Camou und Oklahoma Kids vergeben. Den mit 1000 Euro dotierten Publikumspreis errangen die Musiker von Sippel, mit diesem Preis ist ein Support-Gig im Mau-Club verbunden. Zum kommenden Bundesfinale der „Local Heroes“ in Magdeburg wird das Duo Camou fahren.

Thorsten Czarkowski

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