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Kultur Netzkultur im tiefen Wandel
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00:00 31.01.2018
Im Haus der Kulturen der Welt wurde das Festivalprogramm vorgestellt. Quelle: Foto: Renate Grimming/dpa

Berlin. Hassrede und rassistische Meinungen stoßen im Internet zunehmend auf einen fruchtbaren Boden, die einst freiheitliche Netzkultur ist in tiefgreifendem Wandel begriffen. Welche Wege gibt es, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen? Diese Frage stellt das Digitalfestival Transmediale in diesem Jahr in den Mittelpunkt seiner Schau.

Hassrede und Ideologien der politisch Rechten hätten einen neuen Typ des öffentlichen Diskurses geschaffen, von dem sich viele westliche Demokratien herausgefordert fühlten, sagte Kristoffer Gansing, Künstlerischer Leiter der Transmediale. Mit Konferenzen, Filmen, Workshops, Performances und Lesungen will die 31. Ausgabe des Festivals eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lage

präsentieren.

2018 liegt der Fokus auf Aspekten, die zu den extremen politischen, ökonomischen und kulturellen Gräben unserer Gegenwart beigetragen haben. Möglichkeiten, wie man sich dem „digitalen Populismus, der reaktionären Wende der Netzkultur und neuen Kulturkämpfen“ widersetzen könnte, sollen gezeigt werden. Unter dem Titel „face value“ (etwa „Nennbetrag“ oder „Nominalwert“) möchte das Festival die Tendenz hinterfragen, Dinge quasi „für bare Münze“ zu nehmen, wie es im öffentlichen Diskurs im Netz schon als normal gelte. Offiziell wird die Transmediale heute im Haus der Kulturen der Welt in Berlin eröffnet und läuft bis 4. Februar. Die Transmediale wird seit 2004 von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Grimming

R.

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