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Neue Künstler mit interessanten Handschriften

Hamburg Neue Künstler mit interessanten Handschriften

Mit einer Ausstellung in Schwerin stellt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern seine neuen Mitglieder vor

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Auf den Spuren von Caspar David Friedrich: Horst-Werner Schneider mit seinem Werk „Kreuzbrucher Schwemmgraben“ (2010).

Hamburg. „Im Jahrgang 2016 sind es neun neue Künstler“, sagt Antje Schunke, Geschäftsführerin des Künstlerbunds Mecklenburg und Vorpommern. Denn in jedem Frühjahr gibt‘s „frisches Blut“, es werden neue Mitglieder in den Künstlerbund Mecklenburg Vorpommern aufgenommen. Und in einer Ausstellung im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus werden jetzt die „Neuen“ mit ihren Arbeiten vorgestellt.

OZ-Bild

Mit einer Ausstellung in Schwerin stellt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern seine neuen Mitglieder vor

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Ausstellung „Neue Mitglieder 2016“, im Schles-

wig-Holstein-Haus Schwerin (Puschkin-

straße 12) bis 10. April, geöffnet täg-

lich von 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei.

Die Bewerbung für die Aufnahme in den Künstlerbund lief bis Ende des vergangenen Jahres. Von einer Jury wurden danach die Arbeiten gesichtet, die Bewerber eingeladen und dann über die Aufnahme entschieden. Wichtig war unter anderem, dass der Lebensmittelpunkt der Künstler in Mecklenburg-Vorpommern liegt und das Lebenseinkommen hauptsächlich als Künstler erzielt wird. Auch ein Hochschulabschluss in der Bildenden Kunst wird vorausgesetzt. Entscheidend ist die künstlerische Qualität der eingereichten Werke und des Schaffens insgesamt.

So beim Maler Horst-Werner Schneider, 1944 geboren, der sich in die Tradition von Caspar David Friedrich stellt. Der Ingenieur hat das Malen zur Perfektion gebracht, wie an seinen beiden in Schwerin ausgestellten Werken zu sehen ist. Die Fotografin Jutta Schwöbel (geb. 1952) arbeitet unter anderem mit interessanten Überblendtechniken, wie in der Schau zu sehen ist. Auch Grafikerin Claudia Burmeister (geb. 1976) überzeugte mit ihren Arbeiten die Jury.

Die Ausstellung „Neue Mitglieder 2016“ zeigt der Künstlerbund MV im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus, in dem er sein Domizil hat. Sie zeigt eine kleine Auswahl von Arbeiten der neu aufgenommenen Künstler und zeugt auch von den interessanten Handschriften der „Neuen“. Die Gründe der Künstler, in den Künstlerbund Mecklenburg Vorpommern einzutreten, sind laut Schunke sehr unterschiedlich:

„Manchmal führt die gerade abgeschlossene künstlerische Ausbildung dorthin, manchmal ist es der Wunsch, sich als Kreativer besser in der Kunstszene des Landes zu vernetzen“, so Schunke. Manchmal sei der Grund auch lediglich der Wohnsitzwechsel aus einem anderen Bundesland, nach Mecklenburg-Vorpommern — die Künstler wollen sich vor Ort besser einbinden.

Rund 300 Mitglieder hat der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V., der am 23. Juli 1990 gegründet wurde. Hervorgegangen war er aus den Bezirksverbänden Neubrandenburg, Schwerin und Rostock, die alle zum Verband Bildender Künstler der DDR gehörten. Als Landes- und Berufsverband setzt sich der Künstlerbund MV für die Interessen der professionell tätigen bildenden Künstler im Land ein und organisiert Ausstellungsprojekte und Workshops. Ziel ist es, für eine Wertschätzung der Bildenden Kunst im Land einzutreten. Es gibt im Künstlerbund MV ein leichtes Kommen und Gehen, aber: „Unsere Mitgliederzahl ist über die Jahre stabil geblieben“, sagt Antje Schunke.

Die Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend war übrigens eine der letzten Amtshandlungen von Geschäftsführerin Antje Schunke — zum 1. April wurde sie Leiterin des Schweriner Schleswig-Holstein-Hauses.

„Harry Potter“: Deutsches Buch zum Stück kommt im Herbst heraus

. Das Textbuch zum Theaterstück „Harry Potter and the Cursed Child“ (Harry Potter und das verwunschene Kind) wird im Herbst auf Deutsch im Hamburger Carlsen Verlag erscheinen. Das teilte das Unternehmen, das auch die erfolgreichen „Harry Potter“-Romane publiziert hat, gestern mit. Die neue Geschichte von J.K. Rowling (Foto), Jack Thorne und John Tiffany ist das erste Potter-Abenteuer, das für eine Bühnenfassung geschrieben wurde.

Das Schauspiel aus der Feder von Tiffany wird am 30. Juli im Londoner West End uraufgeführt. Es erzählt von einer Zeit, in der Harry 19 Jahre älter geworden ist. Als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater drei schulpflichtiger Kinder hat er noch immer schwer. Zusätzlich wirft die Vergangenheit ihre Schatten auf ihn und seinen Sohn Albus.

Zwischen 1997 und 2007 erschienen die sieben „Harry Potter“-Romane von J.K. Rowling in fast 80 Sprachen, weltweit verkauften sich 450 Millionen Exemplare.

Neue Mitglieder 2016

Dagmar Burike , Malerei,

lebt in Stralsund Claudia Burmeister , Malerei,

Illustration, lebt in Basedow André Kalunga-Peters , Bildhauerei, lebt in Greifswald Lisa Kaufmann , Porzellan,

Bildhauerin, lebt in Stäbelow Hans-Jürgen Moos , Malerei,

lebt in Schwerin Dr. Horst-Werner Schneider ,

Malerei, lebt in Liebenwalde Jutta Schwöbel , Fotografie,

lebt in Schwerin Peter Unseld , Malerei,

lebt in Plau am See Ute Wilke , Malerei,

lebt in Zarrentin am Schaalsee

Von Thorsten Czarkowski

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