Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kultur Noch einmal Zähne zeigen
Nachrichten Kultur Noch einmal Zähne zeigen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 17.03.2017

Gut möglich, dass es Kinofreunde gibt, die den Filmtitel „Toni Erdmann“ nicht mehr hören mögen. Aber beim Deutschen Filmpreis kommen sie nicht drum herum: Maren Ades vielgepriesene Vater-Tochter- Tragikomödie geht mit sechs Nominierungen auf die Zielgerade, wie die Deutsche Filmakademie gestern bekanntgab.

Chris Kraus’ Holocaust-Erinnerungs-Farce „Die Blumen von gestern“ mit Lars Eidinger hat sogar acht Trophäenchancen, aber davon sollte sich niemand täuschen lassen. Ades Film über den Papa mit dem Party-Gebiss und die Tochter bei der Nackt-Party hat schon auf europäischer Ebene abgeräumt, ist nun der Favorit – und in den wichtigsten Kategorien nominiert: bester Film, beste Regie, beste Hauptdarsteller (Sandra Hüller, Peter Simonischek).

Es gibt in diesem Jahr allerdings noch ein paar andere Filme, die aus dem Förderkompromiss-Sumpf herausragen. Besonders für Nicolette Krebitz’ tierische Wolfsgeschichte „Wild“ mit Lilith Stangenberg gilt das, ebenso für Anne Zohra Berracheds bedrückendes Abtreibungsdrama „24 Wochen“ mit Julia Jentsch. Allzu oft kommt es auch nicht vor, dass der besucherstärkste Film in der Königskategorie auftaucht: Simon Verhoeven ist dies mit seiner Flüchtlingskomödie „Willkommen bei den Hartmanns“ gelungen. Außerdem dabei: „Tschick“ von Fatih Akin.

In der einen oder anderen Kategorie ist die Entscheidung also noch längst nicht gefallen. Vergeben werden die Filmpreise bei einer Gala am 28. April in Berlin. Stefan Stosch

OZ

Waldorfschüler bringen Klassiker von Luigi Pirandello auf die Bühne

17.03.2017

Faltblatt mit Erklärungen zum Park, neues Buch und mehr Kinderaktionen zum Beginn der Saison

17.03.2017

„Ich bin das Chaos“ heißt das neue Album von Judith Holofernes, das heute erscheint – Ein Gespräch über neue Songs und alte Hits von Wir sind Helden

17.03.2017
Anzeige