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Plasma, Farbe, Licht – und Musik

Greifswald Plasma, Farbe, Licht – und Musik

Es war der wohl „unerhörteste“ Ort, den sich die Festspiele MV für das Finale ihrer gleichnamigen Veranstaltungsreihe ausgesucht hatten: die Fusionsforschungsanlage ...

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Der Percussionist Richard Putz beim Konzert in der Fusionsforschungsanlage

Quelle: Geert Maciejewski

Greifswald. Es war der wohl „unerhörteste“ Ort, den sich die Festspiele MV für das Finale ihrer gleichnamigen Veranstaltungsreihe ausgesucht hatten: die Fusionsforschungsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Greifswald! Da mischten sich Staunen über exorbitante naturwissenschaftliche Leistungen (Vortrag und Führung) mit der Frage, was für Musik man denn in so riesiger Halle und angesichts außerirdisch anmutenden Großgerätes erwarten durfte; die schaudern machende Vorstellung, dass dort vor kurzem eine Plasmatemperatur von 100 Millionen Grad erreicht wurde, eingeschlossen.

 

OZ-Bild

Ekkehard Ochs über ein Festspiel-Konzert in der Kernfusionsanlage Wendelstein 7-X

Quelle:

Plasma leuchtet – im filmisch verewigten Blick ins Innere des Gerätes konnte man das sehen. Damit war das Thema gegeben: Musik, die Licht als Naturphänomen, aber auch als eine die Menschheitsgeschichte symbolträchtig begleitende Metapher thematisiert. So geriet die farblichtbegleitete Veranstaltung (Design: Gisela Meyer-

Hahn) zur „leuchtkräftigen“ Demonstration im großen Raum wohlig (ver)hallender Klänge. Dies mit zahlreichen, meist zeitgenössischen Werken internationaler Provenienz zum Thema „Lux“ (Licht) und in der klangfarblich dominierten, räumlich reizvoll wirkenden Konstellation von Männerchor (Sonux-Ensemble, Leitung Hans-Joachim Lustig), Saxofon (Stefan Kuchel) und Percussion (Richard Putz). Ort und Repertoire rückten das Ganze bewusst ein bisschen weg vom „Konzert“ und hin zu einer atmosphärisch bestimmten „Ritualisierung“. Dafür sprach – neben der Lichtwirkung – eine Werkauswahl, die Bewegtheit, Lebendigkeit und etwa chorische Prägnanz eher aussparte und deutlich kontemplative, beruhigende und im Instrumentalen (Saxofon) improvisatorische Momente bevorzugte. Eine Klangreise der wahrlich besonderen Art!

OZ

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