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Preisträger auf Literaturhaus-Tour

Rostock Preisträger auf Literaturhaus-Tour

„Seine avancierte Lyrik ist eine echte Entdeckung“, schreibt das Literaturhaus Rostock. Und: Er habe mit seinen Gedichtbänden die Spielarten des gegenwärtigen Gedichts erheblich ausgeweitet.

Rostock. „Seine avancierte Lyrik ist eine echte Entdeckung“, schreibt das Literaturhaus Rostock. Und: Er habe mit seinen Gedichtbänden die Spielarten des gegenwärtigen Gedichts erheblich ausgeweitet. Den Umstand, dass diese Lyrik keine leichte Kost ist, nimmt er selbst mit Humor: Sein eigener Verlag wirbt mit dem Slogan „Schwierige Lyrik zu einem sehr hohen Preis – dann ist es Brueterich Press“. Wer’s kann, der kann sich solche Kühnheit leisten.

Dass er das kann – Ulf Stolterfoht (52), der Lyriker und Übersetzer, der für die Lyrik im vergangenen Jahr einen eigenen Verlag gründete – das würdigt jetzt auch der mit 14000 Euro dotierte Literaturpreis, den das Netzwerk der deutschsprachigen Literaturhäuser im Frühjahr an den in Stuttgart geborenen und heute in Berlin lebenden Dichter vergab. Zum Preis gehört eine Lesetour durch alle im Netzwerk zusammengeschlossenen Literaturhäuser. Am heutigen Dienstag kommt Stolterfoht nach Rostock – gemeinsam mit dem Schriftsteller Ingo Schulze. Beide waren 2007 Stipendiaten in der berühmten römische Villa Massimo – was zu einer engen Freundschaft führte.

Als Gäste des Literaturhauses Rostock treten beide Autoren im Café Marat des Peter-Weiss-Hauses Rostock (Doberaner Straße 21) auf und lesen aus ihren Texten: Ulf Stolterfoht aus seiner raffinierten Lyrik, in der er aus dem Spiel mit unterschiedlichsten deutschen Fachidiomen eine eigene poetische „Fachsprache“ entwickelt; Ingo Schulze gewährt exklusiv Einblick in seinen neuen Roman, an dem er gegenwärtig schreibt.

Ulf Stolterfoht trifft Ingo Schulze: Dienstag, 20 Uhr, Peter-Weiss-Haus Rostock im Café Marat.

OZ

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