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Kultur Regisseurin Sonja Hilberger will größtmögliche Qualität
Nachrichten Kultur Regisseurin Sonja Hilberger will größtmögliche Qualität
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03:56 11.03.2013

guten Stücken, von guten Autoren mit einer guten Sprache. Ich möchte gern auf der Bühne das machen, was ich selbst gern auf der Bühne sehe oder sehen würde.

2 Wie kamen Sie auf Kaisers Stück „Gas“?

Als ich in Rostock an der HMT Schauspiel studierte, hab ich mich dafür interessiert, wie es mit dem Expressionismus auf dem Theater aussieht; da kommt man schnell auf Georg Kaiser.

Da stieß ich vor 20 Jahren auf das Stück, schrieb meine Abschlussarbeit darüber. Damals war Tschernobyl noch nicht so lange her. Dann hatte ich das Thema im Hinterkopf, und als in Fukushima die Katastrophe passierte, habe ich es aus dem Hinterkopf sehr schnell wieder vorgeholt und vorgeschlagen. Und entdeckte dann, dass da sehr viele Themen drin sind, die uns heute bewegen.

3 Sie sind als Schauspielerin ins Regiefach gewechselt. Warum?

Ich wollte von Anfang an Regie führen, habe deshalb Schauspiel studiert, weil ich erst mal wissen wollte, was man da tut, um mit Schauspielern arbeiten zu können. Vor rund zehn Jahren konnte ich hier in Rostock mit hervorragenden Regisseuren arbeiten: Johanna Schall, Katia Paryla, Katharina Thalbach. Das war eine Zeit, aus der ich weiß, dass man hier Theater machen, dass Schauspiel erfolgreich funktionieren kann. Ich habe hier Vorstellungen mit Standing Ovations erlebt. Für meine eigene Regiearbeit war mir wichtig, die größtmögliche Qualität an Leuten zusammenzubringen.

Interview: D. Pätzold

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