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Kultur Retrospektive über Kunst in der DDR zwischen Repression und Selbstbehauptung
Nachrichten Kultur Retrospektive über Kunst in der DDR zwischen Repression und Selbstbehauptung
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00:00 10.06.2016

Die Künstlergruppe Clara Mosch gründete sich 1977 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz. Spektakulär und provokativ wirkten ihre Pleinair-Aktionen in Ahrenshoop und Ludwigslust.

Mitglieder der Gruppe, die bis 1982 bestand, waren Thomas Ranft, Dagmar Ranft-Schinke, Michael Morgner und Gregor-Torsten Schade (später Kozik).

Eine Außenseiterrolle nahm der deutlich ältere, 1998 verstorbene Carlfriedrich Claus ein, der sich vor allem mit dem Verhältnis von Bewusstsein und Sprache auseinandersetzte.

Größere Ausstellungen zu Clara Mosch gab es seit 1989 in Deutschland bislang nur zwei: 1990 Stiftung in Wesseling (Nordrhein-Westfalen) und 2014 in Frankfurt am Main.

„Clara Mosch. 1977-1982. Kunst in der DDR zwischen Repression und Selbstbestimmung“ – die Ausstellung ist zu sehen im

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, Am Amtsteich 15, Di-So, 10-18 Uhr. Bis 3. Juli.

OZ

. Jürgen Prochnow war schon mit vergleichsweise zarten 40 Jahren „der Alte“: 1981 schrieb er Filmgeschichte als Kommandant in Wolfgang Petersens legendärem Filmdrama „Das Boot“.

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