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Riesig: Papierarbeiten von Klaus Schmitt in Kröpelin

Kröpelin Riesig: Papierarbeiten von Klaus Schmitt in Kröpelin

„Nah an der Unschärfe“– so heißt die Ausstellung von Klaus Schmitt, die ab Sonntag in Kröpelin sehen ist.

Kröpelin. „Nah an der Unschärfe“– so heißt die Ausstellung von Klaus Schmitt, die ab Sonntag in Kröpelin sehen ist. Die im ehemaligen Bahnhofsgebäude ansässige „de DROM galerie“ zeigt vorrangig großformatige Papierarbeiten. Es ist ein Querschnitt aus dem Schaffen der letzten 25 Jahre von Klaus Schmitt – beginnend 1992, endend 2016/17. Der Künstler ist vor allem durch seine Linienbilder bekannt geworden. Die jüngeren Papierarbeiten von Klaus Schmitt sind zum Teil sehr großformatig angelegt. In Kröpelin sind rund 30 Werke ausgestellt. „Die Grundidee war, auf jeder großen Wand hier eine Arbeit zu zeigen“, sagt Klaus Schmitt. „Aber ich habe dazu auch kleinformatige Werke ausgewählt.“ Und diese Ausstellung hat für den Künstler einen Nebeneffekt: „Auf diese Weise sehe ich meine Arbeiten auch einmal nebeneinander und bekomme so einen guten Überblick“, so Schmitt. Die meisten Werke sind als Aquarell oder mit Acrylfarben auf Papier ausgeführt.

Der Lebenslauf von   Klaus Schmitt begann 1955 in Korschenbroich. Der Maler und Grafiker, der seit langem in Mönchengladbach lebt, wurde mit skulpturalen Installationen aus einfachen Materialien bekannt. Klaus Schmitt wurde Meisterschüler von Günther Uecker. Auch aus diesem Grund ist Kröpelin für Schmitt interessant. „Denn hier in der Nähe hat Günther Uecker gelebt und gearbeitet, darum interessiert mich auch die Gegend“, sagt Schmitt. Uecker war auf der Halbinsel Wustrow aufgewachsen und hatte dort das Kriegende erlebt. „Ich bin im Gegensatz zu Uecker ein richtiges Nachkriegskind“, sagt Schmitt, der sich auch für die Lebengeschichte seines Mentors interessiert.

Den Geist, den Schmitt als Künstler von Günther Uecker mit auf den Weg bekommen hat, fasst er auf diese Weise zusammen: „Es ist der freie Atem“, so formuliert es Klaus Schmitt, „eine große Ungebundenheit.“ Seine Ausstellungen führten Schmitt unter anderem nach New York, Paris, Warschau, München, Bologna, Wien, Dresden und Basel. In diese Reihe gehört nun auch Kröpelin. Damit etabliert sich die dortige Galerie von Hubertus Wunschik als ein Ort für zeitgenössische Kunst. Klaus Schmitt, „Nah an der Unschärfe“, in der „de DROM galerie“ (18236 Kröpelin, Bahnhofstr. 1), Eröffnung am, 7. Mai um 15 Uhr, zu sehen bis 30. Juli, geöffnet dienstags bis sonntags 15 bis 18 Uhr

Thorsten Czarkowski

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