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Roland-Filmpreise für Matthias Brandt und Heino Ferch

Tatort Eifel Roland-Filmpreise für Matthias Brandt und Heino Ferch

Abspann in der Eifel: Mit einer Gala ist das Krimifestival „Tatort Eifel“ zu Ende gegangen. Der Roland-Filmpreis wurde verliehen - gleich an zwei prominente Schauspieler.

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Heino Ferch (l) und Matthias Brandt freuen sich über ihre Blei-Raben.

Quelle: Harald Tittel

Daun. Schauspieler Matthias Brandt (55) und die Krimireihe „Spuren des Bösen“ mit Heino Ferch (54) in der Hauptrolle sind beim Krimifestival „Tatort Eifel“ mit Roland-Filmpreisen ausgezeichnet worden.

„Natürlich ist es herrlich, so einen Preis zu bekommen“, sagte Ferch am Samstagabend bei einer Gala in Daun in Rheinland- Pfalz. Auch er sei von „Spuren des Bösen“ begeistert. „Es ist mit das Anspruchsvollste an Krimi, was es im deutschen Fernsehen gibt.“ Ferch spielt darin den Psychiater und Verhörspezialisten Richard Brock. Die Roland-Jury hat die deutsch-österreichische Koproduktion (ZDF/ORF) für das beste Gesamtkonzept geehrt.

Brandt bekam den Preis für seine schauspielerische Leistung als Kommissar Hanns von Meuffels im Münchner „Polizeiruf 110“ der ARD. Schauspiel-Kollege Dietmar Bär sagte in der Laudatio: „Wer dich als Hanns von Meuffels erlebt hat, ist immer wieder überrascht, welche Facetten du diesem Kommissar zu verleihen vermagst, wie du dich dieser Rolle aussetzt.“ Bär bedauerte, dass Brandt angekündigt hat, aus dem „Polizeiruf 110“ aussteigen zu wollen. „Wir werden dich als Kommissar Hanns von Meuffels vermissen!“. Anfang 2018 gibt es aber noch einen neuen „Polizeiruf“ mit Brandt.

Der undotierte Roland-Preis ist nach dem Hamburger Krimiregisseur Jürgen Roland (1925-2007) benannt und wird alle zwei Jahre in Form eines stilisierten Blei-Raben überreicht. Die Preisverleihung steht am Ende des Festivals „Tatort Eifel“, das seit dem 15. September rund 5500 Krimifans zu Lesungen, Filmpremieren und Konzerten in die Eifel gelockt hat.

„Das Festival war wieder ein großer Erfolg“, sagte Festivalleiter Heinz-Peter Hoffmann. „Die Quote ausgebuchter Säle war wieder sehr hoch.“ Zwar stünden in der Bilanz ein paar hundert Gäste weniger als vor zwei Jahren. Das liege daran, dass es in diesem Jahr keine große Konzerte gab.

Zudem habe sich die Reihe als bundesweit größter Treffpunkt der Krimi- und Filmbranche behauptet. Denn neben rund 30 Veranstaltungen rund um Mord und Totschlag tauschten sich in einem Fachprogramm Krimimachen - Autoren, Regisseure und Produzenten - über neueste Trends aus.

„Tatort Eifel ist ein Aushängeschild der rheinland-pfälzischen Kultur. Mit Hillesheim und Daun verbindet man inzwischen deutschlandweit das Thema Krimi“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), Schirmherrin des Festivals. „Ein erstklassiges Festival, das für die Festivalwochen die (Region) Vulkaneifel auf eine Stufe mit den deutschen Filmmetropolen Berlin oder München stellt.“ Der nächste „Tatort Eifel“ und damit die zehnte Auflage der Reihe ist für September 2019 geplant.

dpa

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