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Roland Kaiser versetzt Stralsunder Publikum in Ekstase

Stralsund Roland Kaiser versetzt Stralsunder Publikum in Ekstase

Anders als noch vor gut sechs Jahren geht dem Grandseigneur des deutschen Schlagers auf seinen Konzerten nicht mehr die Puste aus: Während seines umjubelten Auftritts ...

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Der Star und das Sternchen: Roland Kaiser im Duett mit Maite Kelly am Samstag auf der Mahnkeschen Wiese.

Quelle: Christian Rödel

Stralsund. Anders als noch vor gut sechs Jahren geht dem Grandseigneur des deutschen Schlagers auf seinen Konzerten nicht mehr die Puste aus: Während seines umjubelten Auftritts vor weit über 5000 Fans am Samstagabend auf der Mahnkeschen Wiese in Stralsund bewies Roland Kaiser enorme Ausdauer. Der 64-jährige Schlagersänger ist in vielerlei Hinsicht ein Phänomen. Selbst Ärzte bezeichnen ihn aus medizinischer Sicht als ein quicklebendiges menschliches Wunder. Nach seiner geglückten Lungentransplantation im Jahr 2010 ging es mit dem gebürtigen Berliner gesundheitlich und künstlerisch stetig bergauf.

Auf seiner aktuellen Sommer-Open-Air-Tournee zum neuen Album „Auf den Kopf gestellt“ machte Kaiser einen Zwischenstopp am Strelasund und sang ohne Pause knapp zweieinhalb Stunden vor seinen frenetischen Fans, die schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn den Choral anstimmten: „Wir woll’n den Roland seh’n, wir woll’n den “

Das Wetter beim Live-Konzert hätte nicht besser sein können, denn es war tatsächlich, kaiserlich. Beinahe messiasgleich erschien Kaiser im Gegenlicht der untergehenden Sonne auf der Bühne und sang:

„Ich habe deine Tränen nicht verdient“ – das Publikum wurde just von diesem Augenblick an magisch in den Strudel der großen Gefühle des Kaiserreichs gezogen. Als er dann mit Maite Kelly im Duett seinen jüngsten Erfolgshit „Warum hast du nicht Nein gesagt“ anstimmte, gab es auf der Stralsunder Konzertwiese kein Halten mehr. Von nun an ging es Schlag auf Schlag mit den erfolgreichsten Schlagern weiter. Als er von „Joana“ sang, die geboren wurde, um Liebe zu geben, flog gar ein schwarzer Büstenhalter auf die Bühne.

Instrumental begleitet wurde der Schlagersänger übrigens von exquisiten Musikern, die als Big Band mit großem Blech-Besteck auch funkige Bläsersätze lieferten. Die aus Zingst stammende Saxofonistin Tine Tandler brillierte auf ihrem Instrument und setzte dem Live-Sound in dieser Konzertnacht eine coole Jazz-Krone auf.

Kurz vor halb elf endete dieses fulminante Konzert mit einer Karat-Cover-Version von „Über sieben Brücken “ und einem Lichtermeer aus Feuerzeugen. Der Organisator und Veranstalter der Sundkonzerte, Marcel Glöden, war vollauf zufrieden und lobte die unbürokratische Unterstützung aller beteiligten städtischen Behörden, die nach seinen Worten „im Vorfeld super mitgespielt“ hätten.

• Fotos auf www.ostsee-zeitung.de

Christian Rödel

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