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Kultur Rostocker Medienzentrum „Frieda 23“ vor Eröffnung
Nachrichten Kultur Rostocker Medienzentrum „Frieda 23“ vor Eröffnung
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00:00 28.03.2014

Nach 20 Monaten Bauzeit ist es geschafft: Das Rostocker Kunst- und Medienzentrum „Frieda 23“ öffnet seine Türen. Am 16. April wird mit einem Kunstmob, Ausstellungen, Filmen und Livemusik das Haus eröffnet. Knapp zwei Wochen vorher will das Kino Lichtspielhaus Wundervoll (Liwu), das einen neuen Saal in der Frieda bezieht, mit der Dokumentation „Beltracchi — Die Kunst der Fälschung“ den ersten Film zeigen. „Wir machen also praktisch das Licht an“, sagt Geschäftsführerin Anne Kellner. Sie wolle die Kinozeit noch so gut es gehe nutzen. Und auch das Programm steht schon fest: Gezeigt wird „Beltracchi — Die Kunst der Fälschung“, eine Dokumentation über die abenteuerliche Lebensgeschichte des Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi, sowie der Film „Her“ — ein Science-Fiction-Drama, in dem sich ein Mann in ein Betriebssystem verliebt.

Bis dahin aber muss noch viel getan werden. Der Projektor, die Stühle und Arbeit an den Innengewerken. „Man kann planen wie man will. Man ist immer bis zur letzten Minute beschäftigt“, so Kellner.

Zehn Jahre waren die Initiatoren des Projekts „Frieda 23“ — der Name leitet sich aus der Adresse Friedrichstraße 23 ab — mit den Planungen beschäftigt. 2008 wurde für die Umsetzung die gemeinnützige Karo AG gegründet. Neben dem Liwu werden dort die Rostocker Kunstschule, das Institut für neue Medien, der Radiosender Lohro und die Heinrich-Böll-Stiftung ein neues Zuhause finden.

Eröffnung: „Frieda 23“ Rostock, 16. April, 15.30 Uhr



Sophie Pawelke

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