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Kultur Russland schickt Meisterwerke nach Paris
Nachrichten Kultur Russland schickt Meisterwerke nach Paris
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00:01 24.10.2016

. Ihr Wert ist unschätzbar: 130 Ikonen der Moderne aus zwei der bedeutendsten russischen Museen sind erstmals in Paris vereint. Mehr als fünfundzwanzig Gemälde von Picasso sind dabei, über zwanzig Werke von Matisse, mehr als zehn von Gauguin, außerdem Bilder von Claude Monet und Paul Cézanne. Sie stammen aus der legendären Sammlung des russischen Kunstmäzens Sergei Iwanowitsch Schtschukin. Der Diktator Josef Stalin hatte sie 1948 zerschlagen und zwischen dem Puschkin-Museum in Moskau und der Eremitage in Sankt Petersburg aufgeteilt.

Die Ausstellung in der Fondation Louis Vuitton sei „ein Wunder“, sagt die Kuratorin Anne Baldassari. Selbst in Russland habe man die Werke noch nie vereint gesehen. Eigentlich hätte Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Eröffnung dabei sein sollen. Doch wegen des Streits um den Syrien-Krieg hatte er seinen Paris-Besuch abgesagt.

Dafür, dass so viele Kunstschätze die Reise aus der Eremitage in Sankt Petersburg und dem Puschkin-Museum in Moskau nach Paris antreten konnten, bedurfte es zahlreicher Akteure. Die diplomatischen Verhandlungen auf höchster Staatsebene sollen zwei Jahre gedauert haben, wie Baldassari erzählt. Auch sie ist von dem Ergebnis überrascht. Erhofft hatte die Kunsthistorikerin, die von 2005 bis 2014 an der Spitze des Pariser Picasso-Museums stand, rund 50 Leihgaben.

Die bis zum 20. Februar dauernde Ausstellung ist unumstritten der Höhepunkt der Pariser Kunstsaison und des französisch-russischen Kulturjahres 2016/2017. Jedes Werk, jeder Saal ist ein Highlight.

Ein ganzer Saal ist jeweils Paul Gauguin und Henri Matisse gewidmet. Von Gauguin besaß Schtschukin 16 Werke.

OZ

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