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Kultur Schalcks Nachlass versteigert
Nachrichten Kultur Schalcks Nachlass versteigert
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00:05 26.06.2017

Vom knallroten ledernen Diplomatenpass mit eingeprägtem Staatswappen der DDR über einen Verdienstorden aus dem Kaiserreich Japan bis hin zum NSDAP-Ehrenzeichen – Teile aus dem Nachlass des einstigen SED-Wirtschaftsfunktionärs Alexander Schalck-Golodkowski (1932-2015) sind Sonnabend in Hamburg unter den Hammer gekommen. Die Gegenstände erinnern an das bewegte Leben einer der schillerndsten Persönlichkeiten der DDR. Besonders begehrt ist ein Karl-Marx-Orden, die bedeutendste Auszeichnung der DDR. Er erhält mit 8000 Euro das höchste Gebot. Eine typisch getönte Agentenbrille plus Diplomatenpass des früheren DDR-Devisenhändlers wechseln für 3300 Euro den Besitzer. Auch frühere Auszeichnungen der NSDAP stoßen auf reges Interesse. 40 Stücke werden für 70 000 Euro versteigert. „Wir sind sehr zufrieden mit der Bilanz“, sagt Auktionator Carsten Zeige.

Während der DDR-Zeit war Schalck-Golodkowski Leiter des geheimen Bereichs für „Kommerzielle Koordinierung (KoKo)“. Bekanntheit erlangte er durch die Aushandlung eines Milliardenkredits in D-Mark 1983 mit dem damaligen CSU-Chef Franz Josef Strauß.

OZ

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