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Kultur Schinko auf Auktion stark gefragt
Nachrichten Kultur Schinko auf Auktion stark gefragt
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00:00 06.03.2018

Neubrandenburg. Zwei Jahre nach seinem Tod sind die Grafiken von Werner Schinko (1929-2016) bei der Neubrandenburger Kunstauktion am Wochenende besonders gefragt gewesen. „Alle sechs Werke sind mit teils erstaunlichen Sprüngen am Samstagabend versteigert worden“, teilte Kunsthistoriker Raimund Hoffmann gestern mit. Das liege daran, dass die Zahl der handsignierten Holzschnitte und anderer Schinko- Arbeiten langsam abnehme. Schinko lebte in Röbel an der Müritz, wo er Ehrenbürger ist, und galt als einer der bekanntesten Zeichner und Illustratoren Ostdeutschlands.

So wurden die „Eichen bei Ivenack“ mit Mindestgebot 90 Euro für 225 Euro versteigert. Das Aquarell „Gespräch der Vögel“ erwarb ein Käufer für 270 Euro, Ursprung waren 180 Euro.

Von insgesamt 67 Arbeiten bei der Auktion wurden 38 versteigert, vor allem Arbeiten heimischer Künstler, womit die Organisatoren zufrieden seien. Zu den Käufern gehörte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos), der unter anderem eine Arbeit von Armin Mueller-Stahl ersteigerte – „Die spielende Katze“ für 280 Euro. Auch das mit 980 Euro teuerste Stück, das Gemälde „Ferne Königin auf Rot“ von Sabine Naumann, ging an Witt.

Die Neubrandenburger Auktion gilt vor allem für Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg als wichtige Veranstaltung.

OZ

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