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Kultur „Schlaglichter“ in der Kunsthalle
Nachrichten Kultur „Schlaglichter“ in der Kunsthalle
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00:00 23.06.2017
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Hamburg

200 Jahre alt ist der Hamburger Kunstverein und damit einer der ältesten in Deutschland – das wird gefeiert und gewürdigt: Die Kunsthalle der Hansestadt begeht das Jubiläum von heute an bis zum 10. September mit einer speziellen Ausstellung. Anhand von rund 100 Werken aus ihrem Bestand widmet sie sich dem Wirken des Vereins seit 1817. „Die ganze Geschichte wäre allerdings zu komplex“, sagte Kunsthallen-Chef Christoph Martin Vogtherr bei der Vorstellung des Projekts. „Wir haben uns deshalb für Schlaglichter entschieden.“

1817 hatten sich Mitglieder der Patriotischen Gesellschaft zur Präsentation von Kunst in der Öffentlichkeit erstmals zusammengefunden. Fünf Jahre später wurde der Kunstverein offiziell gegründet. Die Ausstellungen fanden an jeweils verschiedenen Orten statt. 1963 wurde neben der Kunsthalle ein eigenes Vereinsgebäude gebaut. Als die Kunsthalle Anfang der 90er Jahre Platz für die neue Galerie der Gegenwart benötigte, wurde dieses Gebäude wieder abgerissen. Heute hat der Verein seinen Sitz im 800 Meter entfernten Kunsthaus am Klosterwall. Direktorin ist seit 2014 Bettina Steinbrügge.

In sechs Themenräumen zeigt die Schau „Die Kunst ist öffentlich – Vom Kunstverein zur Kunsthalle“ etwa frühere Ausstellungen in der Hansestadt. Den spektakulären Auftakt macht dabei Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde „Das Eismeer“ (1823/24), das 1826 auf der ersten Ausstellung des Kunstvereins zu sehen war. 250 Werke veranschaulichten damals das aktuelle Kunstgeschehen, ein Großteil stammte von lokalen Künstlern, so Vogtherr. „Es war ein Schaulaufen der Hamburger Schule.“

Ausgestellt werden auch historische Vereinsblätter, die Mitglieder des Kunstvereins als Trostpreise bei den jährlichen Verlosungen von Kunstwerken erhielten. Besondere Bedeutung für die Kunstszene hatte die Ausstellung „Europäische Kunst der Gegenwart“, die der Kunstverein 1927 in der Kunsthalle präsentierte. Beleuchtet wird auch die Zeit des Nationalsozialismus, als beide Institutionen den kulturpolitischen Vorgaben der NS-Machthaber folgen mussten.

OZ

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