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Kultur Schubert in vielen Darreichungen
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00:00 17.05.2017
„Schubertiade“-Musiker: Judith Kamphues (Gesang), Alvina Fenyuk (Violine), Roman Rofalski (Klavier) und Heiko Ossig (E-Gitarre, v. l.). Quelle: Foto: Reiner Nicklas
Rostock

Die Hochschule für Musik und Theater ist wieder Schauplatz eines Kammermusikfestivals – die „Schubertiade“ geht vom 17. bis 20. Mai über die Bühne.

Das viertägige Festival startet heute mit der großen Eröffnung im Katharinensaal der HMT, sie steht unter dem Motto „Lebensstürme“. Das bedeutendste Schubert-Werk des Abends heißt „Der Hirt auf dem Felsen“, aufgeführt wird es von Professoren und Lehrenden der HMT.

Der morgige Donnerstag bietet zum Beispiel ausgewählte Lieder aus der „Winterreise“, später weiter Schubertlieder und -gesänge wie „Die schöne Müllerin“. Besondere Bearbeitungen, wie für Kontrabass und Klavier (vorgetragen vom Duo Eccles) und Klavier (mit dem Pianisten Vasyl Kotys), runden den Abend ab.

Für den Freitag um 17.30 Uhr ist ein Schubert-Vortrag der Musikwissenschaftlerin Yvonne Wasserloos angesetzt, der spätere Abend bietet etwas ganz Besonderes, nämlich ein „Nachtkonzert zum Liegen und Träumen“, das für 22.30 Uhr im Kapitelsaal angesetzt ist. Dann ist auch der Gitarrist Heiko Ossig dabei. „Ich werde zusammen mit der Sängerin Judith Kamphues, der Violinistin Alvina Fenyuk und dem Pianisten Roman Rofalski ein Werk des amerikanischen Komponisten David Lang aufführen“, so Ossig. „Death Speaks“ ist der Titel des aus fünf Songs bestehenden Zyklus’ – darin verwendet David Lang Texte aus Schubert-Liedern, in denen der Tod eine wichtige Rolle spielt, wie beispielsweise im Lied „Der Tod und das Mädchen“. Da ist also der Bezug zu Franz Schubert. „Die Musik ist eher zart bis minimalistisch und die Melodien erinnern teilweise mehr an Independent Pop als an ein klassisches Kunstlied“, urteilt Heiko Ossig über seinen Beitrag. Es gibt also Franz Schubert in der ungewöhnlichen Besetzung Gesang, Violine, Klavier und E-Gitarre.

Für den Sonnabend schließlich ist ab 19.30 Uhr das Abschlusskonzert im Katharinensaal der HMT angesetzt, mit dem „Forellenquintett“, an diesem Abend ist unter anderem der Pianist Matthias Kirschnereit dabei. Das Furiant-Quartett spielt an diesem Abend das bekannte Quartett „Der Tod und das Mädchen“.

Programm der „Schubertiade“ unter www.hmt-rostock.de

Thorsten Czarkowski

Wer teilnehmen möchte, sollte sich frühzeitig anmelden

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