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Kultur So soll der Neue Markt endlich schöner werden
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07:09 27.04.2018
Stralsund sucht nach dem besten Konzept für den Neuen Markt. Die Parkplätze sollen einer grünen Oase weichen. Quelle: Stefan Sauer
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Stralsund

Der Neue Markt in Stralsund soll sich in den nächsten Jahren von einem Parkplatz in eine Oase der Erholung verwandeln. Zwar ist die genaue Umsetzung noch offen, doch die Bürgerschaft hat jetzt grünes Licht für einen Gestaltungswettbewerb gegeben. Stadtplaner, die sich mit einem Konzept einbringen wollen, müssen sich allerdings an klar umrissene Grundbedingungen halten. Diese sogenannten Rahmenaussagen sind das Ergebnis von mehreren Bürgerforen in den vergangenen fünf Jahren, bei denen sich Stralsunder mit ihren Ideen einbringen konnten.

Das legendäre Klohäuschen bleibt, wo es ist

Fest steht etwa, dass der Verkehr auf dem Neuen Markt deutlich reduziert werden soll. Die Parkplätze sollen Grünflächen, Sitzbänken und Spielmöglichkeiten weichen. Stattdessen soll ein zweigeschossiges Parkhaus mit 225 Plätzen an der Schützenbastion gebaut werden. Vielen Stralsundern liegt außerdem das historische Klohäuschen am Herzen. Die Bürgerschaft hat nun beschlossen: Das legendäre Rondell bleibt und darf nicht durch einen Neubau ersetzt werden.

Das umstrittene Russen-Denkmal wird umgestaltet

Besonders emotional wird von vielen Stralsundern über den Sowjetischen Ehrenfriedhof neben der Marienkirche gestritten. Während die einen ihn gern versetzen und Raum für etwas anderes schaffen würden, beharren andere auf die historische Bedeutung des Denkmals an seinem jetzigen Platz. Die Rahmenaussagen für den Neuen Markt sehen nun vor, dass der Ehrenfriedhof in seiner Größe und Lage erhalten bleibt, er aber als würdevoller Gedenkort umgestaltet wird. Gleichzeitig soll das Nordportal der Marienkirche aufgewertet werden. Es ist derzeit hinter dem russischen Denkmal kaum zu sehen. Die russische Botschaft in Berlin muss Änderungen am Ehrenmal allerdings zustimmen.

Alexander Müller

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