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Kultur Spannender Umwelt-Thriller ums Trinkwasser
Nachrichten Kultur Spannender Umwelt-Thriller ums Trinkwasser
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00:05 17.05.2016

Der Bremer Tatort sei unsexy und bieder? Wer dieses Vorurteil mit sich herumträgt, wurde gestern wieder eines Besseren belehrt. „Der hundertste Affe“ ist ein Thriller im Kinoformat. Ein Terrorangriff auf Bremens Trinkwassernetz hält Polizei und Zuschauer in Atem. Die Ermittler Inga Lürsen (Sabine Postel) und Nils Stedefreund (Oliver Mommsen) sind diesmal Teil eines großen Stabes. Wie ein altes Ehepaar sind die beiden aufeinander eingespielt. Da tut es gut, dass die spröde BKA-Ermittlerin Linda Selb (Luise Wolfram) das Duo aufmischt.

Die Drehbuchidee mit dem Zorn der Umweltaktivisten, ihrem Kampf gegen Machenschaften großer Konzerne und einem Attentat hätte jedenfalls das Zeug zu einem Katastrophenfilm amerikanischer Machart.

Doch Regisseur Florian Baxmeyer verzichtet auf das ganz große Brimborium. Er setzt den Wettlauf der Ermittler gegen die Zeit gekonnt in Szene, es gibt keine Erholung, kein Verschnaufen.

Auch neben dem starken Ermittlerteam sind vorzügliche Schauspieler am Start, so als Extremistin Luisa Christensen (Friederike Becht) oder als Forscher Urs Render (Manfred Zapatka). Immer wieder drängt sich der Gedanke auf: Ob als Folge von Verschwörungstheorie oder wegen tatsächlich krimineller Energie der Konzerne – ja, so wie hier im Film könnte es tatsächlich kommen. Und dann erschrickt der Zuschauer schon, wenn jemand ein Glas klares Wasser trinkt. Großes Kino, was die Bremer hier bieten.

OZ

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