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Kultur Spezialist für Wagner und Mozart – Sir Jeffrey Tate ist tot
Nachrichten Kultur Spezialist für Wagner und Mozart – Sir Jeffrey Tate ist tot
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00:01 06.06.2017
Hamburg

. Der englische Dirigent Sir Jeffrey Tate (74) ist tot. Der Chefdirigent der Hamburger Symphoniker (seit der Saison 2009/10 ) erlag Freitag in Bergamo (Italien) einem Herzinfarkt, sagte ein Sprecher der Hamburger Symphoniker. Tate zählte zu den renommiertesten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Neben den Musikdramen Richard Wagners bildeten die Werke Mozarts und Richard Strauss' Schwerpunkte in seinem vielfältigen Repertoire.

Jeffrey Tate

FOTO: DANIEL BOCKWOLDT; DPA

„Hamburgs Musik ist heute ärmer und stiller geworden“, erklärte Kultursenator Carsten Brosda (SPD). „Die einzigartige Stimme Jeffrey Tates ist verstummt und wird doch in den Herzen, in den Gedanken und in der Erinnerung zahlloser Bewunderer und Freude in der ganzen Welt ewig weiter klingen“, teilten die Symphoniker mit. Tate habe das Orchester wie kein anderer geformt.

Erst am 19. April war Tate im Buckingham Palace von Prinz William zum Ritter geschlagen worden – als Anerkennung für seine Verdienste um die britische Musik. Trotz einer angeborenen Wirbelsäulenverformung hatte Tate zunächst Medizin in Cambridge studiert und zwei Jahre lang als Assistenzarzt in London gearbeitet. Seine musikalische Laufbahn begann er am Royal Opera House Covent Garden in London. Er arbeitete als Assistent von Herbert von Karajan in Salzburg und James Levine in New York, bevor er als Assistent von Pierre Boulez 1976 am sogenannten Jahrhundert-Ring der Bayreuther Festspiele mitwirkte.

Tate galt als einer der bedeutendsten Musikinterpreten Richard Wagners. Er hat den ersten vollständigen Pariser „Ring“ der Nachkriegszeit und die erste komplette „Ring“-Aufführung in Australien dirigiert.

Kritiker lobten Tate als „Genießer des Details“.

OZ

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