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Kultur Staatstheater spielt Operette „Im weißen Rössl“ auf Platt
Nachrichten Kultur Staatstheater spielt Operette „Im weißen Rössl“ auf Platt
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00:02 18.05.2018

Beim Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin steht das Finale der laufenden Spielzeit zwar noch aus, doch hat Generalintendant Lars Tietje schon einen Blick auf die nächste Saison geworfen. 30 Premieren, rund 20 Konzerttermine und 17 Produktionen aus dem Repertoire sollen im Programm 2018/19 präsentiert werden. In der vorhergehenden Spielzeit waren es knapp 40 Neuinszenierungen. Das neue Programm sei dennoch kein Sparspielplan, sagte Tietje, der nach der Amtsübernahme 2016 nun in seine dritte Spielzeit geht. „Es ist so, dass wir uns etwas beschränken, aber mehr auf Qualität achten“, meinte er. Neben den Eigenproduktionen sei auch eine Vielzahl an Gastspielen und Sonderveranstaltungen geplant.

Lars Tietje, Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters

Etwas Ungewohntes probieren Musiktheater, Ballett und die niederdeutsche Fritz-Reuter-Bühne: Sie bringen im Oktober gemeinsam die Operette „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky auf Platt auf die Bühne. Operndirektor Toni Burkhardt versicherte, dass auch Besucher, die die Sprache nicht sprechen, das Stück verstehen werden. Das Ballett eröffnet die neue Spielzeit am 14. September mit der Produktion „Andy – Superstar!“. „Die Tänzer schlüpfen in die Rolle der Superstars der 60er Jahre“, kündigte Ballettdirektorin Jutta Ebnother an. Am 15. September startet das Junge Staatstheater Parchim mit der Premiere von „Gelber Mond – die Ballade von Leila und Lee“ in die Saison. Das komplett neu zusammengestellte Ensemble wolle künftig mehr Präsenz in Schwerin zeigen, sagte Intendant Thomas Ott-Albrecht.

So werde es häufiger in der Schweriner Spielstätte E-Werk zu sehen sein, etwa mit dem diesjährigen Weihnachts- und Wintermärchen „Aschenputtel“. Andererseits werde es mehr Aufführungen Schweriner Produktionen in Parchim geben, sagte Tietje. Zudem beteiligt sich das Jugendtheater mit einer Neuinszenierung an dem bundesweiten Projekt „Trau Dich“, einem Stück um sexuelle Gewalt und den Schutz davor.

Mit einem umfangreichen Programm wartet das Schauspiel auf. Es starte mit Shakespeares „Sommernachtstraum“, sagte Schauspieldirektor Martin Nimz. Das Motto der Saison heiße „Der Preis des Lebens“, womit der Einfluss durch gesellschaftliche Umwälzungen auf das Leben der Menschen beleuchtet werden solle. Zu den Stücken gehörten „Frühstück bei Tiffany“, Büchners „Woyzeck“ oder Arthur Millers „Hexenjagd“. Damit wolle das Ensemble dem Russland-Bashing etwas entgegensetzen, sagte Nimz. Auch Turgenjews „Väter und Söhne“ werde gezeigt. Die Schlossfestspiele bringen im nächsten Jahr mit „Anatevka“ wieder ein Musical, flankiert von der Komödie „Cyrano de Bergerac“.

B. Sander

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