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Kultur Stadt Usedom hat weiter Lust aufs Theater
Nachrichten Kultur Stadt Usedom hat weiter Lust aufs Theater
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00:00 28.09.2018
So viele Usedomer hatten sich wochenlang auf den Festumzug vorbereitet. Quelle: Foto: Ingrid Nadler
Usedom

Die Stadt ist weiterhin daran interessiert, dass in ihren Mauern Theater gespielt wird. Das hat der Abgeordnete Stefan Grundmann (Unabhängige Bürgerliste) Mittwochabend auf der Sitzung des Stadtparlaments versichert. Daran hat offensichtlich auch die Absage des Intendanten der Vorpommerschen Landesbühne nichts geändert. Wolfgang Bordel hatte der Kleinstadt Anfang September nach neunjähriger Erfolgsgeschichte das Ende der Zusammenarbeit erklärt (OZ berichtete). Um die Hafenfestspiele fortführen zu können, hatte Usedom der Anklamer Spielstätte angeboten, für viel Geld eine Freilichtbühne neben dem Kindergarten errichten zu lassen. Die Planung ruht bis auf Weiteres.

Wir werden jetzt mit dem Theater Greifswald Kontakt aufnehmen.Jochen Storrer, Bürgermeister

Inzwischen hat es interessierte Nachfragen von Veranstaltern aus Straußberg und Schwedt gegeben und Bürgermeister Jochen Storrer hat persönlich Kontakt zum Intendanten des Greifswalder Theaters aufgenommen. Dirk Löschner habe durchaus interessiert zugehört, aber erklärt, dass er sich mit Bordel beraten wolle, so Storrer.

Der Bürgermeister hat die Stadtvertretersitzung genutzt, um sich bei all jenen Veranstaltern zu bedanken, die in Usedom in den vergangenen Wochen so viele kulturelle Höhepunkte ermöglicht haben. Ob es das Reit- und Fahrturnier auf den Peenewiesen gewesen ist oder der herausragende Festumzug zum Jahrestag der Verleihung des Stadtrechtes, der am Fuße des Schlossbergs von den Vereinen so eindrucksvoll in szenischen Episoden untermauert wurde, das Dreschfest der Traktoren- und Schlepperfreunde oder die gut besuchte Lesung in der „Spinndönz“, man könne stolz auf jede einzelne Aktivität sein. Als ein gutes Zeichen hat Jochen Storrer gleichfalls die Tatsache gewertet, dass die Kirche sich mit der Einladung der Kult-Band „Stern Meißen“ und eines Gospelchores am kulturellen Leben in der Stadt so erfolgreich beteiligt hat. Am 21. Dezember wird der Sänger und Jazz-Musiker Andreas Pasternack im Usedomer Gotteshaus erwartet..

Auch der jüngst vom SPD-Abgeordneten Detlef Winterfeldt initiierte Grillabend mit Lehrern und Stadtvertretern sei eine Aktivität, die eine gute Tradition werden könnte. Die Fraktion SPD/Linke hat vorgeschlagen, ein Konzept „Kultur und Kunst“ für die Stadt zu erarbeiten, das neben dem See-Center auch die Wässering und den Schlossberg als Veranstaltungsorte einbeziehen soll. Auch das Anklamer Tor soll wieder stärkere Beachtung finden. Um die Ausstellung den modernen Gegebenheiten anzupassen, hat der Geschichts- und Heimatverein unter Leitung von Günter Reinhold ein Konzept erarbeitet.

Stadtvertreter Dr. Norbert Köhler (SPD/Linke) hat angeboten, auf dessen Grundlage einen Förderantrag zu formulieren. Man war sich einig, dass man bei der Umsetzung auf professionelle Unterstützung nicht verzichten könne.

Ingrid Nadler

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