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US-Kinos protestieren mit „1984“ gegen Donald Trump

Dystopie aktueller denn je US-Kinos protestieren mit „1984“ gegen Donald Trump

George Orwells Protagonist Winston Smith hat am 4. April ein Tagebuch begonnen. Deshalb wählten die Organisatoren des Capital City Film Festivals in Lansing, Michigan, dieses Datum für ihre Protestaktion gegen den amtierenden US-Präsidenten.

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Der Brite Michael Radford hat George Orwells Roman „1984“ verfilmt.

Quelle: Kai Foersterling

Los Angeles. Als Protest gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump wollen mehr als 180 Arthouse-Kinos in den USA am 4. April den Film „1984“ zeigen.

Der Film, der auf dem 1949 erschienenen gleichnamigen Roman von George Orwell basiert, werde in 165 Städten in den USA gezeigt, heißt es auf der Internetseite für die Veranstaltung.

Hinter der Aktion stehen die Organisatoren des Capital City Film Festivals in Lansing im US-Bundesstaat Michigan. Auch einige ausländische Kinos in Kanada, Großbritannien, Schweden und Kroatien wollten sich den Protesten anschließen.

„Orwells Darstellung einer Regierung, die ihre eigenen Fakten fabriziert, totalen Gehorsam fordert und ausländische Feinde dämonisiert, war nie aktueller“, schreiben die Organisatoren. Man habe den 4. April für die Protestvorstellung gewählt, weil Orwells Hauptfigur Winston Smith an diesem Datum ein Tagebuch beginnt. Laut einem Bericht des „Variety“-Magazins soll die Vorstellung mit einem Clip vom Regisseur Michael Radford eingeführt werden, der den Roman mit John Hurt in der Hauptrolle in den 80er Jahren verfilmte. Ein Teil des eingespielten Geldes soll den Veranstaltern zufolge Bildungsprogrammen zu Gute kommen.

Orwells Dystopie „1984“ spielt in einem autoritären Staat, der von dem Großen Bruder geführt wird. Smith versucht zunächst, dem System zu widerstehen, wird aber schließlich selbst mittels Folter und Gehirnwäsche zum überzeugten Anhänger des Regimes.

dpa

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