Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Veronika Fischer von Puhdy verraten?

Berlin Veronika Fischer von Puhdy verraten?

Harry Jeske (75): „Ich habe niemanden verpfiffen!“

Voriger Artikel
Frei.Wild fliegt doch von Echo-Nominiertenliste
Nächster Artikel
Til Schweiger feiert umjubelte „Tatort“-Premiere in Hamburg

Veronika Fischer (l.) und Ex-Puhdy Harry Jeske.

Berlin. Sie war ein Star in der DDR: Anfangs stand Veronika Fischer als Sängerin von Panta Rhei auf der Bühne. 1974 startete sie mit eigener Band durch. Ihre Musik verkaufte sich millionenfach. Mit Liedern wie „Dass ich eine Schneeflocke wär“ und „Auf der Wiese“ schuf Fischer echte Evergreens.

In ihrer am 11. März bei Heyne erscheinenden Autobiografie „Das Lügenlied vom Glück“ blickt sie nun zurück auf ihre Kindheit in Thüringen, die wilden 70er Jahre mit unzähligen Festivalauftritten und Tourneen, die zunehmenden Repressalien durch das DDR-System und die schwere Entscheidung, 1981 mit Mann und Sohn nach West-Berlin zu ziehen und alles hinter sich zu lassen. Und sie beschreibt, mit welchen Herausforderungen sie im Westen zu kämpfen hatte.

In ihrem Buch zitiert Veronika Fischer (61) auch aus ihrer Stasi-Akte. Und berichtet darüber, dass ein von ihr nicht genannter Berufskollege gegenüber der Staatssicherheit den Verdacht geäußert habe, dass sie von einem für Mitte September 1980 in der Bundesrepublik geplanten Gastspiel nicht mehr zurückkehren wolle. Darauf wiesen nach seiner Ansicht der Verkauf ihres Pkw „Volvo“ und persönlicher Gegenstände hin. Das Geld solle vermutlich in den Westen geschleust werden.

Laut Bild-Zeitung, die im Besitz einer Kopie von Fischers Stasi-Akte ist, handelte es sich bei dem ungenannten Kollegen um Harry Jeske (75), von 1965 bis 1997 Bassgitarrist der DDR-Rockband „Puhdys“.

Jeske, der sowohl auf den Philippinen als auch in Wismar lebt, äußerte in „Bild“ dazu, dass er sich „daran gar nicht erinnern könne.“ Er habe niemanden verpfiffen: „Wer mich kennt, weiß, dass ich kein Kollegenschwein bin.“ Er versicherte, dass er niemals wissentlich mit der Stasi zusammengearbeitet habe.

Veronika Fischer sagte der Zeitung: „Wenn zutrifft, was da in der MfS-Akte Schwarz auf Weiß steht, ist es für mich eine Tatsache.“

Werner Geske

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.