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Kultur Verteilt: „Goldene Himbeeren 2017“
Nachrichten Kultur Verteilt: „Goldene Himbeeren 2017“
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00:00 27.02.2017
Berlin

Regisseur Roland Emmerich (61) ging bei der Verleihung der „Goldenen Himbeere“ leer aus, dabei war sein „Independence Day: Wiederkehr“ fünf Mal für den nominiert. „Batman versus Superman: Dawn of Justice“ und die Doku „Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party“ holten je vier Preise. Ben Stillers „Zoolander No. 2“ brachte Kristen Wiig eine Schmach-Auszeichnung ein, auch Jesse Eisenberg für seine Nebenrolle in „Batman versus Superman: Dawn of Justice“.

Sängerin Nicole will wieder mitmischen

35 Jahre nach ihrem Sieg für Deutschland ist Sängerin Nicole (52, „Ein bisschen Frieden“) wieder im ESC-Fieber. Sie könne sich gut vorstellen, beim Eurovision Song Contest (ESC) künftig mehr mitzumischen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur im saarlänischen Nohfelden. Denkbar sei beispielsweise ein Auftritt als Jury-Mitglied bei der Countdown-Show auf der Reeperbahn am 13. Mai oder als Co-Kommentatorin mit Peter Urban, so Nicole. „Ich wäre bereit und ich habe Zeit“, sagte sie.

„Toni Erdmann“ gewinnt Indie-Preis

Die Tragikomödie „Toni Erdmann“ hat einen Tag vor der Oscar-Verleihung einen Indie-Preis gewonnen. Regisseurin Maren Ade nahm den Independent Spirit Award für den besten internationalen Film am Samstag in Santa Monica entgegen. Die Spirit Awards zeichnen Filme aus, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. Der Film von Maren Ade ist auch unter den Oscar-Anwärtern in der Sparte „bester nicht-englischsprachiger Film“.

Filmpreis César geht an Ken Loach

Das Sozialdrama „Ich, Daniel Blake“ des britischen Filmemachers Ken Loach hat den französischen Filmpreis César als bester ausländischer Film gewonnen. Bei der Verleihung am Freitag in Paris war der 80-Jährige Regisseur allerdings nicht dabei, der Produzent nahm den Preis entgegen. Der Film handelt von einem verwitweten britischen Tischler, der nach einem Herzinfarkt in die Mühlen der Arbeitslosen-Bürokratie gerät.

August Diehl: Marx’ Briefe ebenso wichtig

Schauspieler August Diehl hat sich jahrelang auf seine Rolle als Karl Marx vorbereitet – dessen Hauptwerk „Das Kapital“ aber nicht näher studiert. „Ich habe ,Das Kapital’ angefangen, aber da unser Film in dem frühen Bereich spielt, habe ich das nicht wirklich gelesen“, sagte der 41-Jährige der „Berliner Zeitung“. Ihm seien die Briefwechsel zwischen Karl und seiner Ehefrau Jenny Marx sowie Friedrich Engels wichtiger gewesen. Auch mit Marx' frühen Werken habe sich August Diehl beschäftigt.

OZ

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