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Kultur Viel Ehre für Margaret Atwood
Nachrichten Kultur Viel Ehre für Margaret Atwood
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00:05 16.10.2017

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood hat am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche den renommierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegengenommen. In ihrer Dankesrede wies die Autorin darauf hin, dass wir „in seltsam historischen“ Zeiten lebten. „Wir wissen nicht genau, wo wir sind. Wir wissen auch nicht mehr genau, wer wir sind“, sagte die 77-Jährige insbesondere unter Verweis auf die politische Situation in den USA. Jahrzehntelang hätten die USA im Kalten Krieg trotz aller Mängel als Symbol für Freiheit und Demokratie gegolten. Das sei vorbei. Jetzt sei plötzlich nach mehr als 30 Jahren auch wieder ihr Roman „Der Report der Magd“ aktuell geworden. Atwood hat in dem 1985 erschienenen Roman eine totalitäre Gesellschaft in den USA beschrieben. Von Männern kontrollierte Parlamente setzten sich zum Ziel, die Uhren zurückzudrehen - „am liebsten ins 19. Jahrhundert“. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ehrte Atwood für „Humanität, Gerechtigkeitsstreben und Toleranz“ in ihrem umfangreichen Schaffen. Die Auszeichnung ist mit 25 000 Euro dotiert.

Margaret Atwood Quelle: Foto: Dpa

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