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Kultur Volkstheater wird jetzt richtig frech
Nachrichten Kultur Volkstheater wird jetzt richtig frech
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00:00 11.10.2016

Nicht nur auf der Bühne der alten „Spur der Steine“ – das Volkstheater Rostock selbst ist gegenwärtig eine Baustelle. Seit die neue Leitung nach der Entlassung von Theaterchef Sewan Latchinian zum Spielzeitende kurzfristig übernommen hatte, wird nun im laufenden Betrieb der Spielplan ausgearbeitet und bekanntgegeben.

Vor der Schauspielpremiere am Sonntagabend stellten Intendant Joachim Kümmritz und sein Stellvertreter, Schauspieldirektor Ralph Reichel, dessen zweiten Teil vor, der nach der Premiere „Zar und Zimmermann“ im Januar zu erwarten ist.

Das Schauspiel präsentiert dann eine Reihe von Produktionen, die sich unter dem Thema „Unartige Kinder“ zusammenfassen lassen, berichtete Reichel. Los geht’s mit „Shockheaded Peter“, der Musicalversion des Struwelpeter, es folgen als Antike-Doppelprojekt „Antigone“ und die „Bakchen“ (Sophokles/Euripides), beide als Koproduktionen mit der Schauspielklasse der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Abgerundet wird die theatrale Unartigkeit mit Lessings „Emilia Galotti“. Letztere übrigens inszeniert von Kay Wuschek, dem Chef des Berliner Theaters an der Parkaue, mit dem das Volkstheater die unterbrochene Kooperation wieder aufnimmt.

Die aktuelle Stärke des bis vor kurzem massiv bedrohten Rostocker Schauspiels gab Kümmritz mit acht, neun Schauspielern an. Aktuelle Vertragsgespräche mit Mitarbeitern hätten „mit Strukturentscheidungen überhaupt nichts zu tun“. Er sei aufgefordert worden, am 19. Oktober dem Aufsichtsrat einen Strukturvorschlag vorzulegen, über dessen Details er erst danach reden werde. Er sei aber sicher, dass eine Stadt von der Größe Rostocks – mit ihrem Bevölkerungswachstum – „ein ordentliches Mehrspartentheater braucht“.

Zuvor hatte er auf den Peter-Weiss-Schwerpunkt hingewiesen: Zum 100. Geburtstag des oft in Rostock erstaufgeführten Autors gibt es eine Peter-Weiss-Woche Anfang November.

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