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Vom Klang der Märchen im Orchester

Vom Klang der Märchen im Orchester

Märchenvermittlung etwas anderer Art: nicht gelesen, nicht als Film, Spiel oder Oper, sondern rein instrumental – im Orchesterformat!

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Ekkehard Ochs über ein Konzert des Landesjugendorchesters in Heringsdorf

Märchenvermittlung etwas anderer Art: nicht gelesen, nicht als Film, Spiel oder Oper, sondern rein instrumental – im Orchesterformat! „Märchen“ nämlich nennt sich jenes Programm, mit dem das Landesjugendorchester Mecklenburg-Vorpommern in seiner diesjährigen Sommerarbeitsphase durch MV tourt und damit vorgestern in Heringsdorfs Kaiserbädersaal gastierte. Fantasie und wachen Geist brauchte es, um bei Johann Strauss’ (Sohn) „Märchen aus dem Orient“ op. 444, Vaclav Trojans Akkordeonkonzert „Pohadky“ („Märchen“) und Josef Suks „Pohadka“ (Ein Märchen op. 16) die vielen Geschichten aus der „Es war einmal“-Zeit herauszuhören.

Allerdings gaben die jungen Musikanten unter Stanley Dodds einiges an Hilfestellungen. Vor allem mit einem Musizierstil, der beim Gestalten stets neuer und sich deutlich voneinander unterscheidender „Bilder“ ein hohes Maß an spieltechnischem und dynamischem Differenzierungsvermögen voraussetzt: spezifisch wienerisch beim Strauss-Walzer, instrumentatorisch und klanglich ausgesucht bildhaft in den sieben „Märchen“ Trojans – weniger Konzert denn Suite – und schwerwiegender sinfonisch-nationalkoloristisch bei Suk.

Dodds führte sein junges Orchester ausdrucksorientiert und sicher im Umgang mit einer Musik, die sich vielen, oft auf engem Raum kontrastreichen „Erzähl-weisen verpflichtet und damit eine besondere Herausforderung darstellt. Dass in manchem Detail Luft nach oben ist, muss nicht verwundern. Auch wäre ein etwas zwingenderes, sichtlicher lustbetontes Spiel von Vorteil. Aber auch so gab es den verdient heftigen Beifall, der natürlich auch dem Star-Solisten des Abends, dem Akkordeonisten Martynas aus Litauen galt.

OZ

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